Am 25. Oktober 2025 wird die Kirche zur Hl. Familie in Lienz ein außergewöhnliches musikalisches Ereignis erleben: die Aufführung von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe. Diese bedeutende geistliche Komposition, die als eines der größten Vokalwerke der Musikgeschichte gilt, wird ab 18.00 Uhr dargeboten. Veranstalter sind die Tiroler Barockinstrumentalisten und das Vokalensemble NovoCanto, die anlässlich ihres silbernen Jubiläums eine besondere Aufführung organisieren. Dirigent Wolfgang Kostner wird die Künstler auf die Bühne begleiten und für den melodischen Fluss der Darbietung sorgen.
Die h-Moll-Messe, BWV 232, ist eine wichtige Komposition von Bach und seine einzige, die das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes umfasst. Sie besteht aus 18 Chorsätzen und 9 Arien, die sowohl emotionale Tiefe als auch majestätische Höhepunkte enthalten. Die Aufführung wird von einem Barockorchester begleitet und verspricht, das Publikum mit ihren Kunstfertigkeiten zu begeistern. Wikipedia hebt hervor, dass die Messe aus Bearbeitungen früherer Sätze und neuen Kompositionen zusammengestellt wurde, was sie zu einem musikalischen Vermächtnis macht.
Mitwirkende Solisten und Ticketinformationen
Für das musikalische Erlebnis stehen talentierte Solisten auf der Bühne: Katja Stuber und Ulrike Malotta werden als Sopranistinnen glänzen, während Daniel Johannsen als Tenor und Sebastian Myrus als Bassbariton zu hören sind. Diese hervorragenden Künstler werden gemeinsam mit dem Ensemble NovoCanto und den Tiroler Barockinstrumentalisten ein unvergessliches Konzert präsentieren.
Die Kosten für die Eintrittskarten betragen 30 Euro im Vorverkauf, der bis zum 24. Oktober um 11.00 Uhr läuft. An der Abendkasse werden sie für 40 Euro erhältlich sein. Karten können im Bürgerservicebüro in der Liebburg erworben werden. Für weitere Informationen und Reservierungen stehen die Webseite der Stadt (www.stadtkultur.at) sowie die Telefonnummer 04852 600 519 zur Verfügung.
Bachs h-Moll-Messe und ihr Erbe
Bachs h-Moll-Messe wird als „opus ultimum“ bezeichnet, da sie seine gesamte kreative Kraft bündelt und als Zusammenfassung seines vokalen Schaffens gilt. Die Komposition erstreckt sich über mehrere Jahre, wobei schon 1733 die ersten Teile entstanden. Die Messe wird wegen ihrer musikalischen Komplexität und der kunstvollen Chorfugen weltweit häufig aufgeführt und gehört zum Standard-Repertoire professioneller Chöre. Im Oktober 2015 wurde das Autograph der h-Moll-Messe sogar in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen, was den bleibenden Wert und die Bedeutung dieses Werkes unterstreicht.
Das bevorstehende Konzert im Oktober verspricht ein aufregendes Ereignis zu werden, das nicht nur die Tradition Hochachtung zollt, sondern auch die zeitlose Schönheit menschlicher Stimme und Barockmusiken feiert. Die Vorfreude auf die Aufführung in Lienz ist bereits jetzt spürbar.