Tirol

Lawinen in Tirol: Straße erneut verschüttet

Mysteriöses Lawinenunglück auf höchster Passstraße zwischen Österreich und Italien

Die Timmelsjoch-Hochalpenstraße, ein wichtiger Straßengrenzübergang zwischen Österreich und Italien, wurde kürzlich von einer Lawine getroffen. Die Straße, die auf 2474 Metern über dem Meeresspiegel liegt, verbindet Obergurgl in Tirol mit Meran in Südtirol. Aufgrund ihrer großen Höhe und der damit verbundenen Wintersperre wird die Straße normalerweise erst Ende Mai nach den aufwendigen Schneeräumungsarbeiten eröffnet.

Die Schneeräumung auf der Timmelsjoch-Hochalpenstraße ist besonders anspruchsvoll. Zwei Schneefräsen arbeiten sich auf einer Strecke von acht Kilometern durch Schneemassen und müssen dabei Schneehöhen von bis zu zehn Metern bewältigen. Letzte Woche wurde diese mühsame Arbeit unterbrochen, als eine Lawine einen bereits geräumten Abschnitt der Straße erneut verschüttete, wodurch Schneeräumer in Gefahr gerieten. Durch glückliche Umstände wurde jedoch niemand verletzt.

Die Betreiber der Straße betonen die Risiken und die Bedeutung der Schneeräumung sowie die damit verbundene Gefahr von Lawinen und Steinschlag. Die Wiedereröffnung der Timmelsjoch-Hochalpenstraße hängt von den Sicherheitsbewertungen der Lawinenwarndienste und Geologen ab. Aktuell herrscht in den Alpen aufgrund der starken Schneefälle und des Tauwetters eine erhöhte Lawinengefahr. Jah heißt es auch für Profis, die sich auf den Bergen bewegen, umsichtig zu handeln.

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