Ruth Oberhuber, eine talentierte Künstlerin, wird am kommenden Sonntag, den 7. Dezember 2025, um 12.30 Uhr in der ORF-Sendung „kreuz und quer nah dran“ vorgestellt. Die Sendung trägt den Titel „Zufriedenheit ist ein Geschenk“ und wird im Rahmen des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen ausgestrahlt. Oberhuber arbeitet in einem Buchgeschäft der Diakonie und hat als Dichterin bereits mehrere Preise gewonnen. In der Sendung teilt sie ihre Inspirationsquellen, ihre Erwartungen an die Zukunft und reflektiert über ihre Erfahrungen mit der Diagnose Down-Syndrom. Wie OTS berichtet, versucht sie, tiefere Dimensionen, auch religiöse, ins Wort zu bringen.

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, der am 3. Dezember 2025 gefeiert wurde, stellte die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Der ORF hat in den Tagen um diesen wichtigen Tag einen umfassenden Schwerpunkt in Fernsehen, Radio und Online geplant, um das Bewusstsein für Barrierefreiheit und Inklusion zu fördern. Zahlreiche Sendungen thematisieren die Herausforderungen und Erfolge von Menschen mit Behinderungen. So berichtet ORF unter anderem von der Sendung „Bürgeranwalt“, die finanzielle Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen in Tirol beleuchtet, sowie von der Doku über den blinden Extrembergsteiger Andy Holzer.

Fokus auf Inklusion und Barrierefreiheit

Die Berichterstattung des ORF umfasst auch zahlreiche Formate, die die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen verdeutlichen. Sendungen wie „Unter Blinden – Das extreme Leben des Andy Holzer“ und „Die gute Minute“, die am Tag des internationalen Gedenkens ausgestrahlt wurden, zeigen beeindruckende Geschichten und schaffen eine Plattform für Diskussionen über Inklusion im Alltag. Zudem werden barrierefreie Angebote bereitgestellt, einschließlich Untertiteln, Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) und Audiodeskription. Auch Inhalte werden nach der Ausstrahlung für die Zuschauer barrierefrei auf ORF ON zugänglich gemacht.

Das Motto des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung 2025 lautet: „Stärkung der Führung von Menschen mit Behinderung für eine inklusive und nachhaltige Zukunft“. Dieses Motto weist auf die Notwendigkeit hin, Menschen mit Behinderungen als aktive Akteure in gesellschaftlichen Prozessen zu begreifen und ihre Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen zu fördern. Bosch-Stiftung hebt hervor, dass barrierefreie Zugänge zu Bildung und beruflicher Qualifikation sowie die Entwicklung von Führungsfähigkeiten entscheidend sind, um echte Partizipation zu ermöglichen.

Die Rolle der Medien und Gesellschaft

Medien spielen eine Schlüsselrolle darin, das Bewusstsein für Inklusion zu schärfen und Vorurteile abzubauen. Möglichkeiten zur Teilhabe und zur Übernahme von Führungspositionen in verschiedenen Bereichen sind essenziell. Die Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen in Führungspositionen und ihre Erfolge sollen anderen Mut machen und aufzeigen, dass Behinderung keine Hürde darstellt. Die Erfahrungen und Erfolge von Oberhuber und anderen können als Inspiration für viele dienen – besonders im Hinblick auf die Notwendigkeit, engagierte und herausragende Persönlichkeiten, unabhängig von Behinderungen, in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken.