Die Hahnenkamm-Rennen 2026 in Kitzbühel ziehen in dieser Woche wieder tausende Zuschauer an. Am 23. Jänner 2026 wird der Super-G gestartet, gefolgt von der berühmten Abfahrt am 24. Jänner und dem Slalom am 25. Jänner. Die Athleten erreichen dabei Geschwindigkeiten von fast 140 km/h und kämpfen um wichtige Weltcup-Punkte sowie Siege auf der legendären Strecke, die als eine der anspruchsvollsten im Wintersport gilt. Rund um die Rennen werden zahlreiche Anreisemöglichkeiten und Verkehrsinfos bereitgestellt, um den Zuschauern den Zugang zu erleichtern.

Ein Blick zurück auf die Geschichte dieser prestigeträchtigen Veranstaltung zeigt, dass die Hahnenkamm-Rennen nicht immer ohne Zwischenfälle verlaufen. Ein denkwürdiges Beispiel ist die 76. Auflage im Jahr 2016, die am 23. Jänner stattfand. Diese Veranstaltung ging als erste Abfahrt der Geschichte mit einem Abbruch in die Annalen ein. Starke Windböen führten zu einer kurzfristigen Entscheidung, den Start der Abfahrt zur „Mausefalle“ hinunterzuverlegen und die Startzeit um eine Stunde zu verschieben. Rund 50.000 Zuschauer waren vor Ort, um die dramatische Situation zu verfolgen.

Ereignisse und Stürze

Während des Rennens 2016 musste Otmar Striedinger einen Sturz kurz vor der roten Linie ins Ziel hinnehmen. Glücklicherweise öffnete sich sein Airbag, und er konnte nach einem turbulenten Lauf als Zehntplatzierter ins Ziel gelangen. Er kommentierte seinen Sturz mit den Worten: „Glück im Unglück, ich bin fast als Rückenschwimmer ins Ziel“. Leider waren er nicht der einzige Teilnehmer, der von den widrigen Bedingungen betroffen war. Georg Streitberger, Hannes Reichelt und der Norweger Aksel Lund Svindal stürzten ebenfalls, was die Sichtverhältnisse während des Rennens verdeutlicht.

Die schwierigen Wetterbedingungen führten dazu, dass viele Athleten in der Kompression vor der Einfahrt in die Traverse stürzten. Das Ereignis gilt als Warnung für alle Beteiligten, die bei den Hahnenkamm-Rennen stets auf die wechselnden Wetterverhältnisse vorbereitet sein müssen.

Anreisemöglichkeiten und Verkehrsregelungen

Für die Hahnenkamm-Rennen 2026 stehen den Zuschauern verschiedene Anreisemöglichkeiten zur Verfügung. Kostenlose Parkplätze in den umliegenden Städten Kirchberg und Oberndorf sind verfügbar, und der HKR-Express bietet regelmäßige Verbindungen zwischen den Skigebieten und Kitzbühel. Haltestellen des Express sind unter anderem der Kitzbühel Schwarzsee und der Kitzbühel Bahnhof, was eine bequeme Anreise für alle Besucher sicherstellt.

Es ist jedoch zu beachten, dass viele Straßen während der Rennen gesperrt sind. Insbesondere die Straßen zwischen dem Stadtzentrum und dem Renngebiet sind vollständig gesperrt, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Andere Straßen in der Umgebung sind nur für Anrainer und Eventmitarbeiter zugänglich, was es für externe Besucher erschwert, in der Nähe der Veranstaltung zu parken.

Die Hahnenkamm-Rennen sind nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis, das jedes Jahr zahlreiche Fans aus der ganzen Welt anzieht. Das Spektakel auf der Streif in Kitzbühel verspricht auch 2026 wieder Spannung und Nervenkitzel, während die Athleten um Ruhm und Ehre kämpfen.