Waldbrand an der Nordkette: Feuerwehr löst Drama in Innsbruck!
Waldbrand in Innsbruck am 30. Dezember 2025. Brandursache: Pyrotechnik. Strikte Verbote für Feuer im Wald erlassen.

Waldbrand an der Nordkette: Feuerwehr löst Drama in Innsbruck!
Am 30. Dezember 2025 brach auf der Nordkette über Innsbruck ein heftiger Waldbrand aus, der die Einsatzkräfte über mehrere Tage hinweg forderte. Laut 5min.at wurden die Flammen am Dienstag, den 2. Januar 2026, schließlich um 17 Uhr für gelöscht erklärt. Letzte Drohnen-Kontrollflüge bestätigten das Fehlen von Glutnestern, nachdem noch zwei Polizeihubschrauber und 46 Feuerwehrleute im Einsatz waren.
Bei dem Brand, der auf einem schwer zugänglichen Berghang in 1.500 Metern Höhe ausbrach, waren bis zu 150 Einsatzkräfte, darunter viele Freiwillige aus Innsbruck und umliegenden Bezirken, beteiligt. Die Löschaktionen wurden durch mehrere Hubschrauber, darunter auch vom Bundesheer, unterstützt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und keine Gefahr für die Infrastruktur in der Region.
Brandursache und rechtliche Konsequenzen
Die Ursache für den Brand wurde auf einen zwölfjährigen Jungen zurückgeführt, der während einer Wanderung mit seiner Familie Pyrotechnik entzündete. Der Junge und sein Vater meldeten den Vorfall umgehend der Polizei. Ein Bericht über die fahrlässige Brandstiftung wird an die Staatsanwaltschaft Innsbruck weitergeleitet, die über mögliche rechtliche Schritte entscheiden wird.
Infolge der Trockenheit und angesichts dieser Vorfälle wurde ein strenges Verbot erlassen, das das Entzünden und Hantieren mit Feuer sowie das Wegwerfen brennender Gegenstände in Wäldern und anderen Gefährdungsgebieten in Nordtirol untersagt. Die Tiroler Tageszeitung berichtete, dass diese Bestimmungen auch für Feuerwerkskörper gelten, die möglicherweise zur Brandentstehung beigetragen haben. Bürgermeister Johannes Anzengruber hat zudem ein generelles Feuerentzündungsverbot für Innsbruck erlassen, das auch das Wegwerfen glimmender Gegenstände wie Zigaretten umfasst.
Auswirkungen auf die Feiern und Waldschutzmaßnahmen
Der Wald- und Feuerschutz hat in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung erlangt. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hebt hervor, dass Waldbrandstatistiken Bundesdatensätze liefern, die zur Risikobewertung und zur Vorbeugung von Waldbränden herangezogen werden. In dicht besiedelten Gebieten, besonders in Zeiten extremer Trockenheit, sind solche Maßnahmen entscheidend, um größere Waldflächen vor der Vernichtung durch Brände zu schützen.
Obwohl die Stadt Innsbruck zum Bergsilvester einlädt, wird dringend empfohlen, auf das eigenständige Abbrennen von Pyrotechnik zu verzichten. Stattdessen sollen professionell organisierte Feuerwerke mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden, um das Risiko weiterer Brände zu minimieren.