Schock in Tirol: Belgischer Skifahrer schwer verletzt nach Crash mit Felsen
Ein 20-jähriger Belgier wurde am Stubaier Gletscher in Tirol schwer verletzt, nachdem er gegen Felsblöcke prallte. Erste Hilfe wurde geleistet.

Schock in Tirol: Belgischer Skifahrer schwer verletzt nach Crash mit Felsen
Ein schwerer Skiunfall ereignete sich am Freitag, den 25. Oktober 2025, im Skigebiet „Stubaier Gletscherbahnen“ in Tirol. Ein 20-jähriger Belgier wurde bei dem Vorfall schwer verletzt, als er beim Fahren auf der blau markierten Piste Nr. 7 „Daunferner“ über den Pistenrand ins freie Gelände geriet.
Der Unfall ereignete sich gegen 11.40 Uhr, als der Skifahrer kurz vor der Talstation der 6er-Sesselbahn „Rotadl“ etwa fünf Meter in die unpräparierte Zone fuhr. Dort kollidierte er ohne Helm mit mehreren eingeschneiten Felsblöcken. Durch den Aufprall überschlug sich der Belgier und prallte erneut mit dem Kopf gegen weitere Felsen, bevor er regungslos liegen blieb.
Rettungsmaßnahmen
Ein zufällig vorbeikommender Wintersportler bemerkte den regungslos liegenden Mann und leistete unverzüglich Erste Hilfe. Darüber hinaus alarmierte er die Rettungskräfte. Der verletzte Skifahrer wurde schließlich mit einem Notarzthubschrauber geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er mit schweren Verletzungen an Kopf und Oberkörper behandelt wird.
Unfälle wie dieser sind in den Skigebieten keine Seltenheit. Laut der jährlichen Statistik der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) für die Saison 2022/2023 gab es in diesem Winter etwa 42.000 bis 44.000 verletzte Skifahrer. Im Vergleich zur Vorsaison zeigt sich ein Anstieg der Verletzten. Dies ist alarmierend, insbesondere da das Risiko für stationäre Behandlungen nach Skiunfällen auf 1,73 pro 1.000 Skifahrern gestiegen ist.
Verletzungsrisiken im Skisport
Besonders auffällig ist der Anstieg von Schulter- und Oberarmverletzungen, dessen Risiko von 1,87 auf 2,61 pro 1.000 Skifahrern angestiegen ist. Auch das Risiko für Kollisionsunfälle hat sich erhöht, was für die Sicherheit auf den Pisten von großer Bedeutung ist.
Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen ist es für Wintersportler wichtig, sich körperlich auf die Skisaison vorzubereiten, die Ausrüstung regelmäßig zu prüfen und stets die aktuellen Lawinenlageberichte zu beachten. Die Statistik zeigt, dass das Bewusstsein für Sicherheitsvorkehrungen entscheidend für die Unfallverhütung im Skisport ist.
Der Vorfall am Stubaier Gletscher stellt ein weiteres Beispiel dar, wie gefährlich das Skifahren sein kann, trotz der Freude, die dieser Sport vielen bereitet. Die Hoffnung ist, dass solche Unfälle als Mahnung dienen und die Sicherheit der Skifahrer an erster Stelle stehen sollte.