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Bei der Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach kam es zu einem dramatischen Vorfall, der die österreichische Mannschaft schwer traf. Die 31-jährige Tirolerin, die bei den Rennen antreten wollte, stürzte im unteren Streckenabschnitt und erlitt dabei einen Kreuzbandriss sowie einen Innenmeniskusriss im rechten Knie. Dies bedeutete das vorzeitige Ende ihrer Teilnahme an der WM und der gesamten restlichen Saison. Laut einem Bericht von 5min.at wurde die Skirennläuferin noch am Donnerstag in der Klinik Hochrum bei Innsbruck operiert.
Die Situation wurde noch dramatischer, als ihre Teamkollegin Katharina Liensberger, ebenfalls im Rennen, nach wenigen Toren am Innenski ausrutschte und im Schnee liegen blieb. Glücklicherweise konnte sie selbstständig herunterfahren, während sie von den wechselnden Schneeverhältnissen und spiegelglatten Stellen auf der Piste berichtete. Das Team hatte offenbar mit ernsthaften Schwierigkeiten zu kämpfen, besonders nach den Herausforderungen, die durch Steine auf der Piste verursacht wurden. Laut krone.at äußerte Liensberger nach dem Vorfall: „Ich bin froh, dass ich gesund bin, weil es ein Kreuzbandl-Schnee ist!“, was die Gefahren, denen sich die Athletinnen aussetzen, verstärkt verdeutlicht.
Für einige der anderen österreichischen Skifahrerinnen war der Tag nicht weniger herausfordernd. Vanessa Scheib schied nach weniger als 20 Fahrsekunden aus, während Stephanie Brunner ebenfalls große Probleme hatte, sich gegen die widrigen Bedingungen zu behaupten. Franziska Gritsch, die außerhalb der ÖSV-Strukturen trainierte, schwang mit 4,93 Sekunden Rückstand ab. Trotz solcher Rückschläge war bei der WM in Saalbach auch Licht zu sehen, vor allem mit den Goldmedaillen, die das Team einfahren konnte, was auf die Stärke der Konkurrenz hindeutet. Der gesamte Vorfall verdeutlicht die riskanten Bedingungen, unter denen die Athletinnen antreten müssen, und stellt ihre Fähigkeiten und den Mut, den sie aufbringen, in den Mittelpunkt.
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