Am 2. Jänner 2026 triumphierte Domen Prevc beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen und setzte sich damit an die Spitze der Gesamtwertung der 74. Vierschanzentournee. Mit Sprüngen von 143 und 141 Metern sicherte sich der Slowene den Sieg vor den beiden Österreichern Jan Hörl und Stephan Embacher, die den zweiten und dritten Platz belegten. Prevc führt die Gesamtwertung mit 619,8 Punkten an, während Hörl mit 584,8 Punkten knapp hinter ihm liegt. Embacher, der in der Qualifikation mit einem neuen Schanzenrekord von 145,5 Metern beeindruckte, hat nun einen Rückstand von 41,5 Punkten auf Prevc. Laola1 berichtet, dass …
Insgesamt verfolgten 22.000 Zuschauer das Geschehen im ausverkauften Stadion. Felipe Hoffmann erreichte mit Sprüngen von 134 und 136 Metern als bester Deutscher den sechsten Platz. Philipp Raimund schloss den Wettbewerb auf dem siebten Rang ab. Währenddessen mussten sich die deutschen Skispringer Andreas Wellinger, der den 32. Platz belegte, und Karl Geiger, der auf Platz 33 landete, vorzeitig aus dem Wettbewerb verabschieden.
Der Kampf um den Tourneesieg
Vor dem nächsten Wettbewerb am Innsbrucker Bergisel hat Prevc einen komfortablen Vorsprung von 35 Punkten auf Jan Hörl. Dieser äußerte jedoch nach dem Wettkampf, dass es noch Hoffnung gibt und die Entscheidung erst in Bischofshofen fallen wird. Um den Tourneesieg zu erreichen, müsste Hörl eine Differenz von fast 20 Metern aufholen. Im ersten Durchgang trennten beide Athleten lediglich 3,2 Punkte. Der verkürzte Anlauf im Finale bereitete Hörl Schwierigkeiten, so dass er nicht mit Prevc konkurrieren konnte. Titelverteidiger Daniel Tschofenig, der auf den neunten Platz sprang, hat mit einem Rückstand von 63,2 Punkten auf Prevc ebenfalls noch Chancen, wird aber unter Druck stehen, um das Führungsfeld einzuholen.
Mario Stecher, der ÖSV-Sportdirektor, sieht erhebliche Potenziale bei den Athleten des Österreichischen Skiverbandes und bezeichnet Prevc als Favoriten auf den Gesamtsieg. In der gesamten Historie der Vierschanzentournee könnte Prevc der vierte Skispringer werden, der diese bedeutende Wettbewerbsreihe viermal gewinnt.
Ähnliche Herausforderungen für andere Athleten
In einem etwas anderen Licht stehen die jüngsten Disqualifikationen. Timi Zajc wurde disqualifiziert, weil sein Anzug an den zulässigen Maßen um vier Millimeter überschritt. Mit dieser Entscheidung erhielt Zajc eine Rote Karte und hat somit keine Chance mehr, beim kommenden Wettkampf in Innsbruck anzutreten.
Die anstehende Konkurrenz in Innsbruck verspricht durch das volle Stadion zusätzliches Nervenkitzel. Stefan Kraft, der mit einem geplatzten 26. Platz und Unzufriedenheit über seine Anlaufgeschwindigkeit in die aktuelle Tournee startet, wird alles geben, um sich zu verbessern. Am 1. Jänner 2026 sind die Ergebnisse aus Garmisch-Partenkirchen entscheidend, um den Druck auf die Athleten in Innsbruck zu verstehen.
Die Vierschanzentournee, ein Klassiker im Skispringen, hat nicht nur eine lange Tradition, sondern auch eine Vielzahl von Rekorden und historischen Ergebnissen hervorgebracht. So bleibt die Hoffnung bestehen, dass die Konkurrenz nächsten Mittwoch in Bischofshofen noch einmal spürbar aufregend wird. Zeit.de hebt hervor, dass … und Eurosport verdeutlicht, dass …