Am 31. Jänner 2026 kam es im hochalpinen Gelände des Eiskögele in Gurgl, Österreich, zu einem schweren Lawinenabgang. Gegen 14:30 Uhr löste sich beim Aufstieg einer fünfköpfigen Skitourengruppe eine Schneebrettlawine, die eine Breite von etwa 40 Metern hatte. In der Gruppe befand sich ein 31-jähriger Schweizer, der als zweiter in der Reihenfolge unmittelbar von dem lawinenartigen Vorfall betroffen war und dabei schwer am rechten Sprunggelenk verletzt wurde. Ihn hat es rund 150 Meter mitgerissen und teilweise verschüttet. Die restlichen Gruppenmitglieder blieben unverletzt, da sie außerhalb des Lawinenanrisses waren.
Aufgrund des fehlenden Mobilfunkempfangs im Unfallbereich musste eines der Gruppenmitglieder ins Tal abfahren, um Hilfe zu organisieren. Ein Hubschrauber wurde alarmiert, um den Verletzten aus dem steilen Gelände zu bergen und ihn zur medizinischen Versorgung in die Medalp Sportsclinic nach Imst zu transportieren. Die übrigen Tourengeher konnten selbstständig ins Tal abfahren. Gegenwärtig laufen die Ermittlungen zum Unfallhergang und zu den spezifischen Lawinenbedingungen, die zu diesem Vorfall führten. Die Situation verdeutlicht die Gefahren, die bei Skitouren im alpinen Gelände bestehen.
Weitere Lawinenunfälle in den Alpen
Sicherheitsvorkehrungen und Prävention
5min.at berichtet über den Vorfall in Gurgl, während T-Online über das Unglück im Zugspitzgebiet berichtet. Für weitere Informationen zur Prävention und Sicherheit in den Alpen empfiehlt sich ein Blick auf die Seite des Deutschen Alpenvereins.