Tirol

Deutsches Ehepaar auf Kellerjoch: Flitterwochen-Notfall sorgt für Unverständnis

Flitterwochen in Gefahr: Deutsche Touristen lösen Wander-Notruf im Zillertal aus

Ein deutsches Ehepaar sorgt für Ärger, nachdem es während seiner Flitterwochen im Zillertal in Tirol einen Notruf auslöste. Die beiden Touristen kletterten in kurzen Hosen und Turnschuhen das fast 2000 Meter hohe Kellerjoch hinauf und gerieten auf dem Rückweg in Schwierigkeiten. Das Paar wagte es nicht, über Schneefelder zu gehen und musste schließlich einen Notruf absetzen, was zu einem großen Bergungseinsatz führte.

Die Bergrettung Schwaz warnt vor den Gefahren beim Wandern in den Bergen, insbesondere vor unbeachteten Altschneefeldern. Immer wieder unterschätzen Touristen die Bedingungen in den Bergen und riskieren somit ihre Sicherheit. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich, als ein Niederländer versuchte, die Zugspitze in Sneakers zu besteigen. Solche Leichtsinnigkeiten können zu aufwändigen Rettungseinsätzen führen, die für die Betroffenen mit hohen Kosten verbunden sein können.

In diesem speziellen Fall wurden die deutschen Touristen von neun Bergrettern über 220 Meter abgeseilt und sicher ins Tal gebracht. Trotz der erfolgreichen Bergung gab es Kritik an dem Einsatz für vermeidbare Notfälle. Einige Menschen argumentierten, dass die Kosten für solche Rettungsaktionen von den Touristen selbst getragen werden sollten, da ihr fahrlässiges Verhalten unnötige Risiken mit sich bringt. Solche Vorfälle verärgern regelmäßig die Bergrettung und führen zu Diskussionen über die Verantwortung der Wanderer in den Bergen.

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