
In einem dramatischen Vorfall in Wien-Döbling kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen einem 59-jährigen Afghanen und seinem 27-jährigen Nachbarn. Der Streit, ausgelöst durch eine Geldschuld von 4.000 Euro, eskalierte, als der ältere Mann seinen Nachbarn mit einem Gemüsemesser bedrohte. Obwohl er die Vorwürfe bestritt, räumte er ein, dass es zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Laut Kosmo wurde das Messer später im Backofen des Verdächtigen entdeckt, offenbar um es zu verbergen. Nach einer kurzen Vernehmung durch die Polizei wurde der Mann mit einer Anzeige auf freiem Fuß entlassen.
Familienstreit endet tödlich
<pEbenfalls in Tirol nahm ein Familienstreit am Samstagmorgen tragische Ausmaße an. In Wörgl endete ein Konflikt zwischen einem 52-jährigen Mann und seinem 29-jährigen Sohn tödlich. Nachbarn hatten um 6.30 Uhr die Polizei gerufen, nachdem sie einen gewaltsamen Streit gehört hatten. Trotz sofortiger Reanimationsversuche starb der 52-Jährige am Ort des Geschehens. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes, während sich der aggressive Sohn bei seiner Festnahme nicht kooperativ zeigte, wie oe24 berichtete. Die genauen Umstände des Vorfalls bleiben unklar, aber es gab seit längerem Spannungen zwischen den beiden Männern.
Der Sohn hatte gewaltsam Zugang zur Wohnung seines Vaters verschafft und eine lautstarke Auseinandersetzung, die in körperliche Angriffe mündete, verursacht. Nachdem der 52-Jährige vor dem Gebäude bewusstlos zusammengebrochen war, blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter, während auf die Ergebnisse der Obduktion gewartet wird. In diesem tragischen Fall war keine Waffe im Spiel, was die Ermittlungen umso mysteriöser macht.
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