Am 15. März 2026 fand in Wieselburg der „Tag der Landjugend 2026“ unter dem Motto „Ein Band fürs Leben“ statt. Die Veranstaltung zog Hunderte junge Menschen aus ganz Niederösterreich an, die sich der Landjugend angeschlossen haben. Rund 20.000 Mitglieder zählt die Landjugend in der Region, was sie zu einer starken gesellschaftlichen Kraft im ländlichen Raum macht. Die traditionelle Veranstaltung, die auf eine Historie zurückblickt, die in den 1950er Jahren begann, ist ein wichtiger Treffpunkt für die Gemeinschaft.
Unter den Gästen waren prominente politische Vertreter, darunter Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrat Anton Kasser. Mikl-Leitner hob die Bedeutung des Miteinanders und der Gemeinschaft hervor, die die Landjugend verkörpert. „Die Landjugend verbindet Tradition und Innovation“, so die Landeshauptfrau weiter. Auch Pernkopf lobte das Engagement der Mitglieder und erinnerte an die hohe Bedeutung des Ehrenamtes in Niederösterreich, wo sich 50 % der Bevölkerung ehrenamtlich engagiert.
Führungswechsel und Rückblick
Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine Heilige Messe, zelebriert von Pfarrer Hans Wurzer. Während des offiziellen Teils wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben und der neue Landesvorstand vorgestellt. Sabine Pfeisinger übergab offiziell ihr Amt an Lisa Weber. Pfeisinger beschrieb die Landjugend als eine Gemeinschaft, die zusammenhält und anpackt. Sie verglich die Mitglieder mit Puzzlestücken, die alle ein wichtiges Teil des Ganzen darstellen.
Die Vielfalt und die unterschiedlichen Ideen sowie Stärken der Mitglieder wurden ebenfalls betont. „Jedes Puzzlestück trägt zum großen Ganzen bei und hält die Gemeinschaft zusammen“, erklärte Pfeisinger. Dieses Zusammenwirken ist notwendig, um gemeinsame Ziele zu erreichen.
Projektmarathon 2025 und Ehrungen
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Prämierung der Sieger des Projektmarathons 2025, an dem 109 Gruppen teilnahmen. Der Landessieg ging an die Landjugend Hofstetten-Grünau, während die Gemeinde Euratsfeld mit einer Medaille in Gold ausgezeichnet wurde.
Die Veranstaltung brachte auch Herausforderungen zur Sprache, wie die Digitalisierung, den Rückgang der Landwirtschaft und den Mangel an Arbeitsplätzen. Zudem wurde die wichtige wirtschaftliche Rolle der Landjugend als Netzwerk für Wissenstransfer und Innovationen in der Landwirtschaft hervorgehoben. Die Ergebnisse ihrer ehrenamtlichen Arbeit sind mehrere Milliarden Euro jährlich wert, was die hohe gesellschaftliche Relevanz dieses Engagements unterstreicht.
Die Veranstaltung in Wieselburg war nicht nur ein Fest des Zusammenhalts, sondern auch ein Zeichen für die zukünftige Ausrichtung und die Notwendigkeit, sich den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen. Insgesamt zeigt der Tag eindrucksvoll, wie die Landjugend einen Raum für Freundschaften und Gemeinschaftlichkeit schafft und gleichzeitig innovative Ansätze fördert.
Für detaillierte Informationen und weitere Einblicke in die Aktivitäten der Landjugend in Niederösterreich besuchen Sie gerne die Landjugend Niederösterreich und die Berichterstattung auf Pressefeuer.

