Am 8. März 2026 erlitt der SV Ried eine bittere Niederlage im letzten Spiel des Grunddurchgangs der ADMIRAL Bundesliga. Die Begegnung gegen FK Austria Wien endete mit 0:2, wodurch die Rieder die Meistergruppe verpassten. Im Innviertel blieb der SV Ried zwar in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, konnte jedoch in der Offensive nicht überzeugen.

Die Partie in der BWT Oberösterreichischen Arena begann ausgeglichen, wobei SV Ried zu Beginn der zweiten Halbzeit besser ins Spiel fand. Allerdings scheiterten die Gastgeber mehrfach an der Wiener Defensive und konnten keine nennenswerten Torchancen herausspielen. In der 56. Minute war es Abubakr Barry, der das 1:0 für die Gäste erzielte, nachdem ein Durcheinander im Rieder Strafraum für Verwirrung gesorgt hatte.

Rieder Angriffe bleiben harmlos

Die beste Gelegenheit für Ried in der ersten Halbzeit vergab Philipp Maybach, der in der 12. Minute an Rieds Schlussmann Rossdorfer hängen blieb. Ried-Trainer Maximilian Senft konnte nahezu auf alle Spieler zurückgreifen, abgesehen von dem gesperrten Pomer. Trotz mehr Ballanteil und einem besseren Start in die zweite Halbzeit ließen die Rieder die notwendige Präzision im Abschluss vermissen.

Während der zweite Durchgang an Intensität gewann, blieb die SV Ried in der Offensive harmlos. Bajlicz verpasste kurz nach Barry’s Führung die Möglichkeit zum Ausgleich, als sein Schuss am Tor vorbeizischte. Aleksandar Dragovic erhöhte in der 73. Minute per Kopf auf 2:0. In den Schlussminuten hielt der Wiener Torhüter Sahin-Radlinger mehrere Abschlüsse der Rieder mit Bravour.

Tabellarischer Rückblick und Ausblick

Durch die Niederlage muss der SV Ried nun in die Abstiegsgruppe, hat jedoch ein gewisses Polster auf das Schlusslicht Blau-Weiß Linz. Der FK Austria Wien bleibt durch den Sieg im Meisterkampf und belegt aktuell den vierten Platz mit 33 Punkten, nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SK Sturm. Ried findet sich auf Platz acht mit 28 Punkten wieder und wartet inzwischen seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg.

Die Bilanz zwischen den beiden Vereinen zeigt, dass der FK Austria Wien sich deutlich abgesetzt hat – 51 Siege stehen für die Wiener zu Buche, während der SV Ried erst zwei Mal gewinnen konnte. Trotz der Schwierigkeiten, das eigene Spiel in dieser Saison zu finden, bleibt die Hoffnung auf Besserung für den SV Ried bestehen.