Am 23. Jänner 2026 ist es wieder soweit: Kitzbühel, bekannt für sein legendäres Rennwochenende, veranstaltet den Männer Super-G, ein Highlight im alpinen Skizirkus. Dieses Event ist Teil des Hahnenkamm-Programms und wird von 63 Athleten aus 16 Nationen bestritten. Österreichs alpines Speedteam hat in dieser Saison bereits beachtliche sechs Podestplätze erreicht, was die Nation zur erfolgreichsten im aktuellen Weltcup macht. Dies berichtet Krone.

Teamleader Vincent Kriechmayr beschreibt den Super-G in Kitzbühel als ein bedeutendes Highlight. Hermann Maier, legendärer österreichischer Skirennläufer, hält unverändert den Rekord mit fünf Super-G-Siegen in Kitzbühel. Auch Kriechmayr, der 2021 den Super-G für sich entscheiden konnte, gehört zu den Favoriten für dieses Jahr. Weitere starke Athleten sind Marco Schwarz, Raphael Haaser und Stefan Babinsky, die ebenfalls tolle Leistungen in dieser Saison gezeigt haben.

Starkes ÖSV-Team und individuelle Herausforderungen

Das ÖSV-Team ist mit weiteren talentierten Fahrern vertreten, darunter Steven Babinsky, der kürzlich den zweiten Platz im Super-G in Wengen belegte, sowie Raphael Haaser, der nach einer Verletzung sein Comeback feiert. Dieser hatte im Vorjahr den zweiten Platz in Kitzbühel belegt. Der sportliche Leiter des ÖSV, Christian Mitter, fordert von seinen Athleten Mut und Entschlossenheit für das Rennen. Daniel Hemetsberger hingegen sieht den Super-G als eine letzte Chance zur Qualifikation für die Olympischen Spiele.

Marco Schwarz wird in diesem Jahr seine Premiere auf der Streif feiern. Komplettiert wird das ÖSV-Team durch Lukas Feurstein, Andreas Ploier, Manuel Traninger, Vincent Wieser und Weltcup-Debütant Fabian Bachler, der kürzlich einen Europacup-Super-G gewonnen hat und sich auf sein Debüt in Kitzbühel freut.

Volatilität im Super-G

Der Super-G gilt in dieser Olympiasaison als besonders volatil. In fünf bisher ausgetragenen Rennen gab es fünf unterschiedliche Gewinner, was den Wettbewerb spannend und unberechenbar macht. Der Startort des Rennens ist die Streifalm, und die Ergebnisse können dieses Wochenende im Live-Stream über verschiedene Plattformen verfolgt werden. Skiracing hebt hervor, dass auch internationale Athleten in der Veranstaltung vertreten sind und die wertvollsten Punkte hinsichtlich Olympiaberufungen gesammelt werden können.

Interessanterweise sind die Podiumsplätze der Saison 2025–26 interessant verteilt. Österreich konnte insgesamt 6 Podestplätze erzielen, gefolgt von der Schweiz mit 5 und Italien, das 2 Podiumplätze ergatterte. Die bisherigen Podiumsergebnisse zeigen, dass die Konkurrenz stark ist und alle Mannschaften ihr Bestes geben müssen, um am Ende erfolgreich zu sein.

Platz Athlet Nation Zeit
1 Marco Odermatt SUI 1:13.25
2 Raphael Haaser AUT 1:13.36
3 Stefan Rogentin SUI 1:13.55

Mit Spannung erwarten die Athleten und die Fans, wie sich die Rennen in Kitzbühel entwickeln, besonders vor dem Hintergrund, dass im Super-G in der aktuellen Saison noch kein Athlet seinen Sieg wiederholen konnte. Dies könnte am Ende jedoch auch ganz neue Überraschungen mit sich bringen. Die Vorfreude auf die spannenden Wettkämpfe ist sowohl bei den Sportlern als auch bei den Zuschauern groß und die nächste Herausforderung steht bevor. Aktuelle Informationen und Ergebnisse werden auch über Sportschau bereitgestellt.