Der VfB Stuttgart hat im Achtelfinale der UEFA Europa League gegen den FC Porto sein Ausscheiden besiegelt. Das Rückspiel endete mit einem 0:2, nachdem das Hinspiel bereits mit 1:2 verloren ging. Somit setzt sich die Misere der Stuttgarter in der europäischen Wettbewerb fort, die mit einer nicht unerheblichen Schwäche in der Chancenverwertung zu kämpfen haben. Dies hat zur Folge, dass die Mannschaft trotz mehrfacher guter Gelegenheiten keinen Weg fand, um die Defensivreihe der Portugiesen zu durchbrechen.

In der Analyse zur Begegnung heben Experten bei CANAL+ besonders die defensive Stabilität von Porto hervor. Roman Mählich, ein bekannter Kommentator, lobt sowohl die Abwehr als auch den Torhüter des FC Porto und erklärt, dass diese Defensive schwer zu durchdringen sei. Georg Teigl, ebenfalls ein Fachmann in der Runde, bestätigt diese Einschätzung und bemerkt, dass es Stuttgart nicht gelungen ist, die kompakten Strukturen des Gegners zu überwinden.

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Schwache Chancenverwertung

Die Stuttgarter waren in der Lage, mehr Ballbesitz zu verzeichnen, taten sich jedoch enorm schwer im entscheidenden Drittel des Spielfeldes. Ihre schlechte Chancenverwertung spiegelt sich auch in den Statistiken wider: Laut Transfermarkt.de hatte der VfB Stuttgart insgesamt 225 Schüsse in der laufenden Europa-League-Saison, wovon nur 20 zum Torerfolg führten. Dies ergibt eine Trefferquote von lediglich 6,6 Prozent.

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Im ersten Spiel gegen Porto geriet Stuttgart schnell ins Hintertreffen: Nach einem Ballverlust erzielte Terem Moffi die Führung für Porto. Zwar gelang es Stuttgarts Kevin Undav, den Anschlusstreffer zu erzielen, jedoch konnte das Team in der Folge nicht genug Zug zum Tor entwickeln, um den Rückstand wettzumachen. Mählich kritisierte die defensiven Taktiken der Hausherren, sieht aber den Erfolg des Gegners als Bestätigung für deren Strategie.

Im Rückspiel unterstrich Porto eindrucksvoll, dass ihre defensiven Maßnahmen aufgehen. Stuttgart bemühte sich weiterhin, Chancen zu kreieren, sah sich aber einem stark agierenden Schlussmann Diogo Costa gegenüber, der mehrere Versuche der Stuttgarter abwehren konnte.

Das Gesamtbild des Turniers

In der Übersicht der Teamleistungen in der Europa League zeichnet sich ab, dass der FC Porto zu den stärkeren Teams im Wettbewerb gehört, insbesondere hinsichtlich ihrer Defensive. Ihre gezielte Taktik, gepaart mit der Fähigkeit, auf gegnerische Bemühungen effizient zu reagieren, hat sie bis hierher geführt. Stuttgart, der sich über die Playoffs qualifiziert hatte, kann in der kommenden Saison nur hoffen, ihre Defensive zu stärken und gleichzeitig die Chancenverwertung signifikant zu verbessern, um in der europäischen Elite mithalten zu können.

Laola1.at, Kicker.de, und Transfermarkt.de bieten umfassende Analysen und Statistiken zu den bisherigen Spielen und den Leistungen der Teams.