AMAZON Sidebar
AMAZON Sidebar

Stellantis, der Automobilkonzern hinter Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat, Jeep und Alfa Romeo, hat angekündigt, weltweit über 700.000 Fahrzeuge zurückzurufen. Dieser Rückruf betrifft insbesondere kleine Hybridfahrzeuge, bei denen es durch einen potenziellen Konstruktionsfehler zu Bränden kommen kann. Laut 5min gab es bereits weltweit zwölf bestätigte Brände in Verbindung mit diesem Problem.

Der Rückruf bezieht sich auf Fahrzeuge, bei denen der Abstand zwischen dem Schlauch des Benzinpartikelfilters und der Schutzkappe des Anlasseranschlusses möglicherweise nicht ausreichend ist. Dies könnte unter hoher Luftfeuchtigkeit zu Funkenbildung führen, was eine Brandgefahr zur Folge haben kann. Das Unternehmen informierte darüber, dass das Problem durch den Austausch gegen eine größere Schutzkappe behoben werden kann.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Betroffene Fahrzeugmodelle und Fahrzeugeigentümer

Zu den betroffenen Modellen gehören:

In-article Werbung
In-article Werbung
  • Peugeot: 208, 2008
  • Citroën: C3, C4
  • Fiat: Grande Panda
  • Jeep: Avenger
  • Alfa Romeo: Junior

Diese Fahrzeughalter werden direkt von Stellantis benachrichtigt. Zudem haben sie die Möglichkeit, bei ihrem Händler nachzufragen oder einen Termin in der Werkstatt zu vereinbaren. Die notwendigen Reparaturen sind in der Regel kostenlos.

Zusätzlich wurde ein freiwilliger Rückruf speziell für Deutschland gestartet. Laut auto motor und sport sind in Deutschland etwa 80.000 Fahrzeuge betroffen. Hierbei handelt es sich um Modelle mit dem 1,2-Liter-Dreizylinder-PureTech-Motor in Mildhybrid-Varianten mit 110 und 145 PS, die zwischen 2023 und 2026 gebaut wurden. Auch in Frankreich sind die betroffenen Fahrzeugzahlen beträchtlich: Rund 211.000 Fahrzeuge sind hier registriert, mit 36 Vorfällen, darunter zwölf beginnende Brände im Motorraum, jedoch ohne Verletzte.

Reparaturmaßnahmen und Dauer

Die Werkstattmaßnahme umfasst den Austausch der Polschutzkappe gegen eine verbesserte Version. Zusätzlich wird der Abstand zwischen den Bauteilen überprüft. Diese Maßnahme dauert etwa 30 Minuten und ist für die Kunden kostenlos. Stellantis bittet die Halter betroffener Fahrzeuge um Terminvereinbarungen in den Werkstätten.

Insgesamt könnte die Zahl der betroffenen Fahrzeuge in Europa deutlich höher sein. Der Rückruf steht im Kontext der steigenden Marktüberwachung und der erhöhten Meldungen von Rückrufaktionen durch Hersteller, wie das KBA bestätigt. Im Jahr 2024 waren rund 2,84 Millionen Fahrzeuge in einem verpflichtenden Rückruf, was die Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen im Automobilsektor unterstreicht.

Stellantis bleibt mit den betroffenen Kunden in Kontakt, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Schritte zur Behebung der Sicherheitsrisiken getroffen werden.