Am 23. November 2025 ereignete sich im Skigebiet Planai in der Steiermark ein tragischer Skiunfall, bei dem ein 42-jähriger Wintersportler aus Graz leblos aufgefunden wurde. Der Vorfall geschah gegen 12:15 Uhr, als Passanten den Mann in einer Lifttrasse entdeckten. Trotz sofortiger Erste Hilfe durch Zeugen und der Pistenrettung konnte der Notarzt, der mit dem Notarzthubschrauber C14 zum Unfallort gebracht wurde, nur noch den Tod des Skifahrers feststellen. Erste Ermittlungen der Alpinpolizei legen nahe, dass der Mann möglicherweise mit der Spitze eines Skis im Erdreich eingefädelt war, was zu seinem schweren Sturz führte. An der Unfallstelle erlitten die Verletzungen des Wintersportlers so gravierend, dass sie letztendlich zu seinem Tod führten. Es liegen derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden vor, was die Ermittlungen vorerst auf einen tragischen Unfall eingrenzt.
Der Unfall am 23. November ist nicht singulär. In der laufenden Saison 2023/2024 wurde ein Anstieg verletzter Skifahrer*innen verzeichnet. Schätzungen zufolge liegt die Anzahl verletzter Skifahrer*innen zwischen 46.000 und 48.000, was einen klaren Anstieg im Vergleich zur Vorsaison darstellt. Im Gegensatz dazu zeigt ein Vergleich zur Basis-Saison 1979/80 einen Rückgang der Verletzten um 52 Prozent. Das Risiko für stationäre Behandlungen bleibt stabil bei 1,73 pro 1.000 Skifahrer*innen, wobei etwa 7.200 bis 7.300 stationäre Behandlungen hochgerechnet werden.
Statistiken zu Skiverletzungen
Die aktuelle Unfallstatistik zeigt, dass 57 Prozent der verletzten Skifahrer*innen stationär behandelt werden müssen, während 48 Prozent der Verletzten operiert werden. Besonders auffällig ist der Anstieg des Risikos für Knieverletzungen, das von 2,70 auf 3,01 pro 1.000 Skifahrer*innen gestiegen ist. Auch Verletzungen im Bereich Schulter und Oberarm zeigen einen leichten Anstieg von 2,61 auf 2,64 pro 1.000 Skifahrer*innen. Das Risiko für Kollisionsunfälle hat sich ebenfalls erhöht, von 1,50 auf 1,73 pro 1.000 Skifahrer*innen, wobei Kollisionsverletzungen 21 Prozent aller Skiverletzungen ausmachen. Dies könnte einen fortlaufenden Trend in der Schädigung von Wintersportlern darstellen.
Die Pistenrettung und die Alpinpolizei waren im Fall des tödlichen Unfalls auf der Planai unverzüglich im Einsatz. Trotz aller Bemühungen der Notfallteams kam jede Hilfe für den Grazer zu spät. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die mit dem Skifahren verbunden sind und die Wichtigkeit von Sicherheitsmaßnahmen und den Umgang mit Risiken im Wintersport.
Für weitere Informationen zu diesem Vorfall und andere aktuelle Themen lesen Sie Krone oder besuchen Sie die Webseite von Ski Online.