Am 25. Jänner 2026 kam es um 16:17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Ennstalbundesstraße (B 320) in der Gemeinde Mitterberg-St. Martin. Ein Lkw-Zug kollidierte frontal mit einem Pkw, was zu einem tragischen Vorfall führte, bei dem ein 62-jähriger Beifahrer starb. Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Krottendorf.

Die Alarmierung der Feuerwehren St. Martin und Gröbming erfolgte durch die Bereichswarnzentrale „Florian Liezen“. Bei dem Unfall wurde eine Frau leicht verletzt, während die Lenkerin des Pkw und der Lkw-Lenker sich selbstständig aus den Fahrzeugen befreien konnten. Beide wurden im Anschluss an eine medizinische Erstversorgung ins Krankenhaus geflogen. Der Beifahrer, der massiv eingeklemmt war, konnte nur mit einem speziellen elektropneumatischen Rettungsgerät geborgen werden und erlag später seinen schweren Verletzungen.

Emotionale Belastung für Einsatzkräfte

Der Unfall war nicht nur von seiner Tragik geprägt, sondern auch von der emotionalen Belastung für die Einsatzkräfte. Auch erfahrene Feuerwehrmänner standen unter Schock, als sie die Szenerie mit mehreren in Flammen stehenden Fahrzeugen sahen. Diese Tragödie wird als außergewöhnlich und besonders dramatisch beschrieben, was sie von anderen schweren Unfällen auf der B 320 abhebt, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Die aufwendigen Arbeiten zur Sicherung des Unfallwagens und zur Beseitigung von Betriebsmitteln des Lkw nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Während dieser Zeit war die B 320 für den gesamten Verkehr gesperrt. Der Lkw-Lenker, 42 Jahre alt und aus Graz, erlitt leichte Blessuren, während die 61-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Südoststeiermark möglicherweise aufgrund von Sekundenschlaf in den Gegenverkehr geraten war. Alkotests ergaben bei beiden Fahrzeugführern einen Wert von 0,00 mg/l, was auf eine alkoholunabhängige Ursache des Unfalls hinweist.

Statistiken und Auswirkungen

Die Verkehrsunfallstatistik ist ein wichtiges Instrument, um die Sicherheitslage im Straßenverkehr zu beleuchten. Diese Statistiken helfen bei der Formulierung von Maßnahmen in der Gesetzgebung, Verkehrserziehung und Straßenbau. Sie liefern detaillierte Informationen zu Unfällen und deren Ursachen, was eine wesentliche Grundlage für die Verkehrspolitik darstellt, wie die Statistische Bundesamt erläutert.

Die traurige Bilanz des Unfalls zeigt exemplarisch die Gefahren im Straßenverkehr und die oft fatalen Folgen von Verkehrsunfällen. Während die Untersuchungen fortlaufend sind, bleibt die Hoffnung, dass solche Tragödien in Zukunft vermieden werden können.