Am 14. Jänner 2026 wurde ein erschütternder Fall in der Steiermark bekannt, als die Leiche der 34-jährigen Johanna G. gefunden wurde. Die Frau war seit Freitag vermisst, und die Ermittlungen führten zu einem 30-jährigen Polizeibeamten, der im Verdacht steht, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Dieser Verdächtige hat ein Teilgeständnis abgelegt und erklärt, die Frau erdrosselt zu haben, wobei er von einem Unfall spricht.
Die Leiche wurde in einem Waldgebiet auf dem Grundstück ihrer Eltern in der Südoststeiermark entdeckt, nachdem der Verdächtige den Ort genannt hatte, an dem er sie versteckt hatte. Laut 5min.at fand die Polizei bei einer Hausdurchsuchung mehrere gestohlene Waffen, darunter eine Pistole. Bei den Vernehmungen zeigte der Verdächtige Widersprüche, insbesondere zu Tatzeit und -ort, was die Ermittler zusätzlich belastet.
Ermittlungen und Verhaftung
Der Verdächtige wurde am Montag nach intensiven Ermittlungen festgenommen und befindet sich nun in U-Haft. Die Ermittler vermuten, dass der Todeszeitpunkt zwischen Freitagabend und Mitternacht liegt. Ein Chatverlauf hat gezeigt, dass der Verdächtige kurz vor der Vermisstenmeldung in der Nähe von Johannas Wohnung war, wie nachrichten.at berichtet.
Der letzte Kontakt mit Johanna fand ebenfalls am Freitag statt, als ihr Handy in Kirchbach eingeloggt war. Trotz verschiedener Suchaktionen und Überprüfungen ihrer Wohnung blieb sie zunächst vermisst. Erst nach dem Teilgeständnis des Verdächtigen wurde die Leiche entdeckt und identifiziert.
Waffen und mögliche Motivationen
Die bei dem Verdächtigen gefundenen Waffen werfen Fragen auf. Die Rolle dieser Waffen im Zusammenhang mit der Tat ist noch unklar, aber der Verdächtige hatte ein Waffenverbot und berichtete, dass er eine Aussage über die Verwendung der Waffen während der Tat gemacht habe. Laut den Ermittlungen sind keine Hinweise auf mögliche Mittäter oder weitere Täter vorhanden.
Die Obduktion der Leiche wurde angeordnet, um die genaue Todesursache zu klären, und der Verdacht des Mordes steht im Raum. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Steiermark durchgeführt und könnten aufgrund der besonderen Beziehung des Verdächtigen zur Polizei Fragen zur Befangenheit aufwerfen.
Die aktuelle Situation erinnert daran, wie wichtig die Überwachung und Dokumentation von kriminalpolizeilichen Entwicklungen ist. Durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wird die Entwicklung des kriminellen Geschehens erfasst und analysiert, um gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung von Kriminalität zu planen. Die PKS dient als Grundlage für die präventive sowie repressive Kriminalitätsbekämpfung in Österreich, wie auf bundeskriminalamt.at erläutert wird.