Am 17. Jänner 2026 kam es auf der Eggenfelder Straße in Gratkorn (Steiermark) zu einem dramatischen Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw mit zwei Insassen von der B 67 abkam. Wie fireworld.at berichtet, geriet das Fahrzeug gegen eine Leitschiene, überschlug sich mehrmals und prallte schließlich gegen ein nahegelegenes Firmengebäude.

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Gratkorn-Markt und Friesach-Wörth erfolgte aufgrund der Meldung über eine „eingeklemmte Person“. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass eine Person im Fahrzeug eingeschlossen war. Die Einsatzkräfte hatten mit einer Vielzahl von Aufgaben zu kämpfen, um die Situation zu entschärfen und die eingeschlossene Person zu befreien.

Rettungsmaßnahmen und technische Hilfeleistung

Die Aufgaben der Feuerwehren umfassten zunächst die Absicherung der Einsatzstelle und die Verkehrsregelung. Anschließend wurde die Beifahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt. Über ein Spineboard erfolgte die Menschenrettung. Zudem wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und Fahrzeugteile entfernt, um die Gefahrenlage weiter zu reduzieren. Solche Maßnahmen sind typisches Szenario bei Verkehrsunfällen und sind in einem Leitfaden für die technische Hilfeleistung zusammengefasst, wie einsatztaktik.info erklärt.

Bei dem Unfall handelt es sich um einen klassifizierten Fall, wo umfassende Erkundung, Analyse und Planung entscheidend sind. Die Feuerwehr musste die Gefahren an der Einsatzstelle genau bewerten, Notwendigkeiten priorisieren und den Rettungsdienst in die Analyse einbeziehen. Es gilt, das Unfallfahrzeug zu stabilisieren, um den Erfolg der Rettungsmaßnahmen zu gewährleisten, wie auch auf ffw-poering.de weiterführend berichtet wird.

Der Unfallverursacher, ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Leoben, hatte anscheinend während der Fahrt auf der B 67 von Peggau in Richtung Gratkorn kurzzeitig geschlafen. Sein Beifahrer, ein 32-Jähriger, war ebenfalls im Auto. Beide Männer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden durch das Österreichische Rote Kreuz ins UKH Graz transportiert. Ein Alkotest ergab vor Ort ein negatives Ergebnis.

Folgen des Unfalls

Der Unfall führte zu einem erheblichen Sachschaden. Sowohl das Fahrzeug, als auch eine Leitschiene von etwa 30 Metern, wurden dabei beschädigt. Außerdem entstanden Schäden an einem Zaun und an dem betroffenen Firmengebäude. Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte und neun Fahrzeuge an der Rettungsaktion beteiligt, was die Ernsthaftigkeit der Ladung unterstreicht.

Insgesamt spiegeln der Vorfall und die darauffolgenden Rettungsmaßnahmen das herausfordernde Engagement der Feuerwehr und der Rettungsdienste wider, die in solchen Krisensituationen entscheidend sind. Das schnelle Handeln und die effective Koordination der Einsatzkräfte trugen dazu bei, Schlimmeres zu verhindern und den Betroffenen zu helfen.