Steiermark

Geplante Maßnahmen für den Herbst: Pandemiemanagement informiert über aktuelle Lage und Impfschutz

Das Pandemiemanagement des Landes Steiermark hat kürzlich geplante Maßnahmen für den Herbst vorgestellt. Wichtige Partnerorganisationen wie die Ärztekammer, die Apothekerkammer und der Gemeinde- und Städtebund wurden zu den Treffen eingeladen. Die Schwerpunkte der Beratungen waren die aktuelle Lage und mögliche Szenarien für den Herbst.

Laut dem Infektiologen Bernhard Haas wird Corona aufgrund der neuen Virusvarianten auch im Sommer in Österreich präsent sein. Das Impfen bleibt daher die wichtigste Schutzmaßnahme. Haas betont, dass die vierte Impfung (Auffrischungsimpfung) besonders wichtig ist, um das Risiko für einen schweren Covid-Verlauf zu reduzieren. Das Coronavirus, insbesondere die Omikron-Variante, verbreitet sich zunehmend schneller und kann der Immunabwehr entkommen.

Der Virologe Klaus Vander empfiehlt zusätzlich zu den aktuellen Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums (NIG) ab dem 45. Lebensjahr eine Auffrischungsimpfung. Dies wird vor allem für Menschen mit Risikofaktoren oder einem erhöhten Schutzbedürfnis empfohlen.

In der Steiermark ist die Nachfrage nach Impfungen gestiegen. Im Juni wurden über 27.000 Covid-19-Schutzimpfungen durchgeführt, ein Anstieg von 130 Prozent im Vergleich zum Mai. Besonders die Auffrischungsimpfungen haben zugenommen. Die Steiermark liegt derzeit bundesweit auf Platz eins in Bezug auf Auffrischungsimpfungen pro Einwohner. Etwa 60 Prozent der Impfungen werden von den rund 500 niedergelassenen Impfärztinnen und -ärzten durchgeführt.

Ab dem 16. August werden alle 15 Impfstraßen in der Steiermark wieder geöffnet sein. Die Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 10 bis 20 Uhr. Dies soll ein breiteres Impfangebot ermöglichen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die ihre dritte Teilimpfung noch nicht erhalten haben.

Weitere Maßnahmen für den Herbst umfassen den Ausbau der Anmeldeplattform zu einem "Steiermark impft e-Service". Hier werden proaktiv Informationen und Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen generiert. Die Testnachfrage ist ebenfalls gestiegen, besonders bei Apotheken. Das Testangebot mit PCR-Tests und Antigentests für zu Hause ist bis Ende des Jahres gesichert. Es wird keine Rückkehr zu öffentlichen Teststraßen geplant.

Die Apothekerkammer steht bereit, ihre Test-Aktivitäten zu verstärken und beim Impfen mitzuwirken. In ganz Österreich haben bereits 1.600 Apothekerinnen und Apotheker eine entsprechende Ausbildung absolviert.

Weitere Informationen zum Thema sind auf den Websites impfen.steiermark.at und testen.steiermark.at verfügbar.



Quelle: Land Steiermark

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