Am 20. Jänner 2026 kam es um 17:50 Uhr zu einem Brand im Keller eines Einfamilienhauses in Köflach, Steiermark. Der Vorfall ereignete sich, als die Familie, bestehend aus einem Elternpaar und ihren zwei Söhnen, bereits das Gebäude verlassen hatte. Wie fireworld.at berichtet, waren vier Hunde im Keller zurückgeblieben. Während drei der Hunde wohlauf waren, wurde ein Hund in einem schlechten Zustand in eine Tierklinik gebracht.
Die Feuerwehren Köflach und Piber waren schnell vor Ort und kämpften mit Atemschutztrupps gegen die Flammen an. Glücklicherweise blieben die Hausbewohner unbeschadet. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein elektrischer Defekt, möglicherweise an Steckdosen, einem Dreifachverteiler oder einer Wärmepumpe, der Brandursache zugrunde liegen könnte. Die Polizei hat bereits weitere Untersuchungen durch einen Bezirksbrandermittler in die Wege geleitet, um die genaue Ursache des Feuers zu ermitteln.
Kellerbrand und Tiergesundheit
Die Rettung der Hunde war eine wichtige Priorität während der Löscharbeiten. Während die Familie sicher vor dem Haus stand, musste die Feuerwehr sicherstellen, dass alle Tiere gerettet werden konnten. Laut einem Bericht von kleinezeitung.at war nur einer der vier Hunde in einem kritischen Zustand und erforderte umgehend tierärztliche Hilfe. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte möglicherweise Schlimmeres.
Die genauen Umstände des Brandes bleiben unklar, jedoch haben technische Defekte in Haushalten oft fatale Folgen. Daten zeigen, dass in Deutschland im Jahr 2021 Elektrizität die häufigste Brandursache war, verantwortlich für 32% der Vorfälle, häufig infolge der Überhitzung von Mehrfachsteckdosen oder defekten Geräten, wie die Brandschutz-Zentrale erklärt. Dies zeigt die Notwendigkeit, auf die Sicherheitsvorkehrungen in Haushalten zu achten.
Vorbeugung und Sicherheitsmaßnahmen
Um derartigen Vorfällen vorzubeugen, ist es entscheidend, die Leistungsgrenzen von Mehrfachsteckdosen zu beachten und einen funktionierenden Brandschutz in den eigenen vier Wänden sicherzustellen. Auch Schulungen für Personal bei feuergefährlichen Arbeiten könnten helfen, Brände in Zukunft zu vermeiden. Präventive Maßnahmen können nicht nur Schäden am Eigentum, sondern auch Verletzungen von Menschen und Tieren verhindern.
Die Ereignisse des 20. Jänner 2026 erinnern uns einmal mehr an die Gefahren eines Brandes im Haushalt und die Wichtigkeit von Schnelligkeit und Aufmerksamkeit im Notfall.