Steiermark

Der gefährliche Anstieg von Übermüdungsunfällen in der Steiermark

Ursachen, Folgen und Präventionsmaßnahmen gegen Sekundenschlaf am Steuer in der Steiermark

Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden aufgrund von Übermüdung in der Steiermark hat in den letzten Jahren zugenommen. Experten warnen davor, die Warnzeichen von Müdigkeit zu ignorieren und empfehlen, rechtzeitig Pausen einzulegen. Sekundenschlaf wird oft unterschätzt und kann zu schweren Unfällen führen. Im Jahr 2022 gab es in der Steiermark 73 Unfälle mit Personenschaden aufgrund von Übermüdung, im Vergleich zu 66 im Jahr 2021, 58 im Jahr 2020, 84 im Jahr 2019 und 70 im Jahr 2018.

Die meisten Personen, die von Übermüdungsunfällen betroffen sind, gehören den Altersgruppen zwischen 20 und 29, 30 bis 39 und 50 bis 59 Jahren an. Männer machen bis zu 80 Prozent der unfallbeteiligten Personen aus, was möglicherweise auf die Beschäftigung in Berufen wie dem Transportwesen zurückzuführen ist. Übermüdungsunfälle ereignen sich in der Regel in den frühen Morgenstunden zwischen 5 und 6 Uhr sowie nach dem Mittagessen zwischen 13 und 15 Uhr.

Um Übermüdung am Steuer zu vermeiden, sollte man sich der Leistungseinbußen bewusst sein und auf Warnsignale des Körpers achten. Es empfiehlt sich, regelmäßig Pausen einzulegen und gegebenenfalls das Steuer zu übergeben. Der Konsum von geeigneten Getränken sowie eine bewusste Ernährung können ebenfalls helfen, die Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Fahrassistenzsysteme können unterstützen, ersetzen jedoch nicht die Verantwortung des Fahrers. Bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme ist besondere Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, als Beifahrer aktiv mitzuhelfen und im Zweifelsfall einen Fahrerwechsel durchzuführen.

Es ist wichtig, Bewusstsein für die Gefahren von Übermüdung am Steuer zu schaffen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

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