Am Sonntag, dem 19. Oktober 2025, kam es auf der A23 Südosttangente in Richtung Hirschstetten zu einem massiven Stau. Laut dem ARBÖ, der OTS berichtet, führte eine nächtlich installierte Baustelle zwischen dem Knoten Prater und dem Knoten Kaisermühlen dazu, dass der Verkehr nur einspurig befahrbar ist. Dies sorgte rasch für einen Zeitverlust von bis zu 90 Minuten, eine Tendenz, die voraussichtlich noch ansteigt.
Durch die Baustelle wurde empfohlen, die A23 in Richtung Norden zu meiden und alternative Routen zu wählen. Es wurde beobachtet, dass der Verkehr in den Stunden vor dem Stau am Samstag, an dem wenig los war, dennoch schnell über die Autobahn strömte.
Über die A23
Die A23 Südosttangente ist mit einer Gesamtlänge von 17,8 km die kürzeste Autobahn in Österreich und gleichzeitig die meistbefahrene. Täglich nutzen über 180.000 Fahrzeuge diese Verbindung zwischen der Süd Autobahn (A2) und der Ost Autobahn (A4), was zu erheblichen Verkehrsaufkommen und Staus führt. Der Ausbauzustand der Autobahn umfasst mehrere Abschnitte: zwei Fahrstreifen, drei Fahrstreifen und sogar vier Fahrstreifen.
Historisch gesehen wurde der erste Abschnitt zwischen Knoten Inzersdorf und der Auffahrt Wien-Favoriten am 19. Dezember 1970 eröffnet. In den Jahren nach der Eröffnung fanden mehrere Erweiterungen statt, mit dem letzten größeren Ausbau bis 2009. Besonders bei Lkw- und Individualverkehr kommt es häufig zu Staus und Verkehrsbehinderungen, besonders bei den Stauschwerpunkten wie dem Knoten Inzersdorf sowie der Hanssonkurve und dem Knoten Prater.
Verkehrsstatistik und ihre Bedeutung
Die Statistik Austria erläutert, dass die Verkehrsstatistik in Österreich grundlegende Informationen über Verkehrsstöme liefert. Diese Daten sind nicht nur für die Politik von Bedeutung, sondern auch für Entscheidungen in der Wirtschaft und Technik. Insbesondere der Straßengüterverkehr und die Passagierströme im Personenverkehr sind Teil dieser umfassenden Erhebung, die auf internationalen Standard beruht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die A23 nicht nur eine essenzielle Verkehrsanbindung darstellt, sondern auch ein deutliches Bild über die Herausforderungen im österreichischen Verkehrswesen liefert. Die aktuelle Baustelle verdeutlicht einmal mehr die Notwendigkeit, den Verkehrsfluss zu optimieren und alternative Routen in Betracht zu ziehen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.