Die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat ihren neuen digitalen Auftritt vorgestellt, der sich durch eine moderne und barrierefreie Gestaltung auszeichnet. Der Relaunch der Webseite ist der erste umfassende seit 2017 und wurde notwendig, um den sich im digitalen Bereich rasch ändernden Anforderungen gerecht zu werden. Bürgermeister Martin Kulmer bezeichnet den neuen Webauftritt als „virtuelles Rathaus“. Hier können die Bürger nun Anträge online vorbereiten oder direkt einreichen, ohne an die Öffnungszeiten des Stadtamtes gebunden zu sein. Dieser Schritt soll die Online-Services der Gemeinde breiter aufstellen und die Kommunikation zwischen Stadt und Bürgern verbessern. Laut klick-kaernten.at beinhaltet der neue Onlineauftritt auch die Webseiten des Wiesenmarktes sowie des Museums, die ebenfalls grundlegend neu gestaltet wurden.

Ein zentrales Element der neuen Webseite ist ein KI-unterstützter Chatbot, der den Nutzern sofortige Hilfe bei Standardfragen bietet, Übersetzungen durchführt und Orientierung auf der Plattform gewährt. Die Möglichkeit, Antworten des Chatbots mit einem „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ zu bewerten, ermöglicht es der Stadt, das System kontinuierlich zu optimieren. Diese Funktionen sind Teil einer umfassenden Strategie, um St. Veit als digitale, attraktive Stadt zu positionieren. Wie auch kleinezeitung.at hervorhebt, wird die Nutzung von KI nicht nur für die Kommunikation, sondern auch zur Überwindung von Sprachbarrieren eingesetzt.

Barrierefreiheit und Inklusion

Die barrierefreie Gestaltung der neuen Internetseite ist ein wichtiger Fortschritt in der digitalen Inklusion, ein Thema, das in der heutigen digitalen Welt zunehmend an Bedeutung gewinnt. KI-Technologien wie Machine Learning und Computer Vision spielen eine entscheidende Rolle dabei, Webseiten und Apps zu entwickeln, die für alle Nutzer zugänglich sind. Dies umfasst unter anderem automatische Untertitel, Sprachsteuerung und Bildbeschreibungen, die besonders für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen von großer Bedeutung sind. Diese Aspekte werden in einem Artikel von reinhard-zoffel.com ausführlich behandelt.

KI-gestützte Übersetzungstools erlauben es, Inhalte in Echtzeit in verschiedene Sprachen zu übertragen, was zusätzliche Barrieren abbaut und eine breitere Nutzerbasis anspricht. Reinhard Zoffel, ein Experte auf dem Gebiet, betont die Wichtigkeit menschlicher Aufsicht, um sicherzustellen, dass die digitalen Angebote an die komplexen Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind. Die Synthese von KI und menschlicher Expertise kann dabei helfen, umfassende Zugänglichkeit zu gewährleisten und gesetzliche Vorschriften, wie den Americans with Disabilities Act (ADA), effektiv einzuhalten.

Insgesamt markiert der neue digitale Auftritt von St. Veit einen bedeutenden Schritt in Richtung einer inklusiven digitalen Zukunft, in der Technologie nicht nur die Effizienz erhöht, sondern auch die Vielfalt und Gleichheit fördert. Zukünftige Entwicklungen könnten noch innovativere Lösungen zur Abbau digitaler Barrieren bieten, was sowohl für die Stadt als auch für ihre Bürger von Vorteil sein wird.