Der Winter 2025/26 wird als einer der regenärmsten Winter in der österreichischen Messgeschichte eingestuft. Besonders im Tiefland liegt er auf Platz 32 von 259 Jahren. In den alpinen Regionen hingegen belegt dieser Winter Platz acht in einer 175-jährigen Vergleichsreihe. Während die Westhälfte Österreichs, insbesondere die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und das Salzkammergut, von einer überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer profitierte, war die Osthälfte des Landes durch eine ausgeprägte Trübung gekennzeichnet. Laut Kleine Zeitung verzeichnete Bad Aussee etwa 30% mehr Sonnenstunden als im Durchschnitt, während die Wetterstation Wien Hohe Warte rund 30% weniger registrierte.

Besonders stark war die Sonne in den Bergen, die von den Wetterverhältnissen des Winter 2025/26 profitierten, was sich in der Gesamtbewertung widerspiegelt. In der Osthälfte litten Städte wie Klagenfurt, das 45% weniger Sonnenstunden als der Durchschnitt hatte, und Graz, das sogar 50% weniger verzeichnete. Ein weiterer Aspekt dieses Winters ist die Niederschlagsmenge, die um 20% unter dem vieljährigen Durchschnitt lag. Im Vergleich dazu hatte der vorherige Winter 2024/25 bereits 44% weniger Niederschlag als der langfristige Durchschnitt.

Unwetter und Schneeverhältnisse

In einige Regionen führten kurzfristige, heftige Schneefälle zu Verkehrsproblemen und einer erhöhten Lawinengefahr. Trotz dieser episodenhaften Schneemengen wurden die Gesamtwerte in Höhenlagen als deutlich unter dem Durchschnitt erachtet. Regional gesehen erlebte die Koralpe bis Südburgenland im Gegensatz dazu bis zu 30% mehr Niederschlag als gewöhnlich, was die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen innerhalb Österreichs verdeutlicht.

Klimatische Unterschiede in Österreich

Österreich liegt im Herzen Europas und gehört zur gemäßigten Klimazone der nördlichen Hemisphäre. Das Land umfasst eine Fläche von 83.879 Quadratkilometern, was zu einem breiten Spektrum klimatischer Abstufungen führt. Der Westen ist von einem feuchten und kühlen Klima geprägt, während das östliche Wiener Becken als kontinentales Wettergebiet mit geringeren Niederschlägen ausgemacht werden kann. In den südlichen Regionen wirkt sich das Mittelmeer auf das Wetter aus und bringt oft regenreiche Tiefdruckgebiete mit sich. Diese unterschiedlichen klimatischen Einflüsse spielen eine entscheidende Rolle in der Vielzahl der Wetterbedingungen, die im Laufe eines Jahres auftreten können. Dies wird durch die Angaben der Länder Daten untermauert, die auch die Schwierigkeit der klimatischen Einstufung in alpinen Höhenlagen thematisieren.

Sonnenstunden im Winter 2025/26

Die Analyse der Sonnenstunden in verschiedenen österreichischen Städten im Dezember 2025 zeigt signifikante Unterschiede. Die Konzentration auf die Sonnenstunden wird durch Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) unterstützt. Diese Informationen bieten wertvolle Einblicke in die täglichen Wetterbedingungen und die regionale Anpassung an die Witterung, die für zahlreiche Bereiche des Lebens von Bedeutung sind. Details zur Anzahl der Sonnenstunden in den Landeshauptstädten sind auf Statista verfügbar und verdeutlichen die Unterschiede in den Erfahrungen während des Winters.