Am Mittwoch, den 24. Februar 2026, ereignete sich im Gongchangling Hot Spring Ski Resort in Liaoyang, Provinz Liaoning, China, ein alarmierender Vorfall. Ein Sessellift raste plötzlich rückwärts den Hang hinunter, was die Fahrgäste in panic versetzte. Videoaufnahmen zeigen, wie der Lift in schneller Rückwärtsbewegung durch die Luft schoss, während Mitarbeiter des Resorts umgehend Warnungen wie „Zurück!“ und „Hinlegen!“ riefen. Umstehende Skisportler halfen, Personen aus den schwingenden Sesseln und dem Gefahrenbereich zu bringen, während andere Skifahrer sich unsanft im Schnee abfingen oder sich flach auf die Piste warfen, um nicht erfasst zu werden.

Am Tag nach dem Vorfall bestätigten Mitarbeiter des Skigebiets, dass eine Fehlfunktion des Lifts der Grund für das rückwärts gerichtete Fahren war. Der betroffene Lift wurde umgehend außer Betrieb genommen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt; einige Besucher ließen sich jedoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersuchen, doch es wurden keine Verletzten gemeldet. Während eine andere Liftanlage weiterhin regulär in Betrieb bleibt, laufen die Reparaturarbeiten am defekten Lift.

Details zum Vorfall

Gemäß den Informationen von Snowstash könnte ein sogenanntes „Rollback“ das Problem verursacht haben. Dies geschieht, wenn ein Skilift plötzlich die Richtung ändert und rückwärts fährt. In der Regel verhindern Antriebsmotoren, Getriebe, Bremssysteme und Anti-Rollback-Geräte, dass ein Lift in diese gefährliche Situation gerät. Ist jedoch ein Ausfall dieser Systeme festzustellen, kann die Schwerkraft den Lift schnell zurückziehen und gefährliche Geschwindigkeiten verursachen.

Die Mitarbeiter des Resorts reagierten schnell und gaben klare Anweisungen, während sie den Bereich unter dem Lift räumten. Solche Vorfälle sind zwar selten, können jedoch auch in größeren oder älteren Skigebieten vorkommen. Die Sicherheitssysteme sind in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung, um Unfälle zu verhindern. Es ist zu betonen, dass in diesem Fall niemand verletzt wurde und die Situation glimpflich gelöst wurde.

Vergleich mit Österreichs Sicherheitssystemen

Im Vergleich zu den Vorfällen im Gongchangling Resort sind die Sicherheitsstandards in Österreich für Seilbahnen sehr hoch. Laut WKO wird in Österreich jährlich rund 11 Millionen Euro in Schulungen und Ausbildungen für Pistenrettung investiert. Über 2.400 Mitarbeiter sind für den Bergungsbereich und als Pistenrettungssanitäter ausgebildet. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Skiunfälle um 50 % gesunken, trotz steigender Beförderungszahlen. Ein engmaschiges Rettungssystem und strenge Vorgaben gewährleisten, dass die Sicherheit der Skifahrer höchste Priorität hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vorfall im Gongchangling Ski Resort eine ernste Warnung für die Sicherheitsstandards in Skigebieten darstellt. Obgleich glücklicherweise niemand verletzt wurde, zeigt dies, wie wichtig die ständige Überwachung und Wartung der Liftanlagen ist, um Sicherheit für alle Skifahrer zu gewährleisten.