Der neue Dokumentarfilm „Barbara – Becoming Shirin David“ ist seit dem 13. März auf Netflix verfügbar und bietet einen tiefen Einblick in das Leben der erfolgreichen Sängerin Shirin David, bürgerlich Barbara Shirin Davidavicius. Die 28-Jährige hat sich in der deutschen Musikszene mit sieben Nummer-1-Hits, einschließlich des Sommerhit-Klassikers „Bauch Beine Po“, einen Namen gemacht und verzeichnet rund 6,5 Millionen Follower auf Instagram sowie 2,4 Millionen monatliche Hörer auf Spotify. Neben ihrer Musikkarriere leitet sie auch ein Eistee-Geschäft und hat ihre eigene Beauty-Linie etabliert. Zudem ist sie seit 2023 als Coach bei „The Voice of Germany“ tätig. Diese Vielfalt an Talenten hat David zwei Bambis eingebracht und festigt ihren Status als Influencerin und Künstlerin im deutschen Showbusiness. oe24 berichtet über die thematische Tiefe der Doku und den inneren Konflikt zwischen ihrer öffentlichen Persona Shirin und ihrem privaten Ich Barbara.
In ihrem Dokumentarfilm reflektiert Shirin David auch die Herausforderungen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend durchlebt hat. Trotz ihrer heutigen Erfolge war sie in der Schule oft eine Außenseiterin. Diese Erfahrungen sind von tiefem emotionalen Schmerz geprägt; sie fühlte sich häufig einsam und ausgegrenzt. Auf der Plattform SchülerVZ gab es sogar eine Gruppe mit dem Titel „Ich hasse Barbara“, die sie schwer belastete. Shirin gibt zu, dass die Mobilisierung gegen ihre Mobber eine treibende Kraft in ihrem Leben war, und sie wollte ihnen beweisen, dass sie erfolgreich sein kann. Die Doku zeigt, wie sie mit diesen Erlebnissen umgeht und wie sie trotz schulischer und sozialer Isolation ihren Weg im Musikgeschäft gemacht hat. Joyn hebt hervor, dass die Erfahrungen von Mobbing und Hasskommentaren sie lange Zeit sehr belastet haben.
Der Druck der Öffentlichkeit und der Umgang mit Hass
Shirin beschreibt sich in der Doku als verletzlich und ruhelos. Sie gesteht, dass der Preis für ihr öffentliches Leben bedeutete, keinen Raum für Unvollkommenheit zu haben. „Ich habe kein Privatleben“, lautete eine ihrer eindrücklichen Aussagen. Der immense Druck, der in der Musikindustrie und im Rampenlicht herrscht, ist auch ein zentrales Thema des Films. Shirin hatte in ihren Mittzwanzigern eine Phase, in der sie zwei Jahre lang nicht aus dem Haus ging, stark geprägt von den negativen Kommentaren im Internet. „Ohne Barbara gibt es keine Shirin“, sagt sie und unterstreicht so die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit. Der Einfluss der Online-Welt auf ihr Leben endet jedoch nicht mit dem Erfolg – Hasskommentare begleiten sie weiterhin. Merkur hebt die emotionale Belastung hervor, die Shirin ertragen musste. Ihre Mutter Erika äußerte sich kritisch über die negativen Auswirkungen des Internethasses auf ihre Tochter.
Die Dokumentation bietet nicht nur einen Blick auf die Karriere und den Erfolg von Shirin David, sondern vor allem auf den persönlichen Kampf, der hinter ihrer öffentlichen Persona steckt. Die Reflexion über ihren Werdegang und die Herausforderungen, die sie bewältigen musste, machen „Barbara – Becoming Shirin David“ zu einem bedeutsamen Werk, das die Verletzlichkeit und den Mut des Stars zeigt. Auch die Vorbereitungen ihrer 2025 geplanten Arenatour „Schlau aber Blond“ werden thematisiert und verdeutlichen ihre stetige Weiterentwicklung als Künstlerin.


