Am 12. Februar 2026 fand in der Wiener Staatsoper der mit Spannung erwartete Opernball statt, zu dem Hollywood-Star Sharon Stone als Ehrengast eingeladen war. Bei der Ankunft in Wien hatte die Schauspielerin, bekannt aus Filmen wie „Casino“, „Basic Instinct“ und „Total Recall“, großen Auftritt geplant. Doch der Abend verlief nicht ohne Kontroversen.

Am Vorabend des Balls war Stone für ein Dinner im Hotel Imperial angesagt, sagte jedoch kurz vor Beginn ab, weil sie sich müde fühlte und unter Jetlag litt. Stattdessen wählte sie ein traditionelles Schnitzel im Restaurant Plachutta, was den Gastgeber des Dinners, Johann Lafer, enttäuschte. Stone dokumentierte ihre Müdigkeit mit einem „Jetlag-Selfie“, welches nicht gerade zur Milderung der Reaktionen der Dinnergäste beitrug.

Ein Auftritt voller Überraschungen

Obwohl Stone beim Opernball anfangs wenig sichtbar war, äußerte sie in einem Interview, dass sie Wien liebe und sich auf den Abend freue. Nach kurzer Zeit jedoch verließ sie die Veranstaltung durch einen Seiteneingang und kehrte in ihr Hotel zurück. Offiziellen Angaben zufolge fühlte sich die Schauspielerin „einfach nur überwältigt“. Rund 40 Minuten später kam sie zurück und nahm von einer Loge aus an der Eröffnung teil, gab jedoch keinerlei Interviews. Die anwesenden Journalisten verließen sich vergeblich auf eine Begegnung mit ihr; nur ihr Bekannter Gery Keszler durfte kurz in die Loge.

Ein sehnlich erwartetes Tänzchen mit dem Gastgeber Richard Lugner fand nicht statt. Laut ihrem Vertrag war Stone jedoch verpflichtet, bis Mitternacht anwesend zu sein, was sie einhielt. Um 00:19 Uhr verließ sie schließlich die Loge, begleitet von Sicherheitskräften zurück ins Hotel Sacher.

Weitere Pläne in Österreich

In den kommenden Tagen wird ein weiteres Treffen mit Stone stattfinden, bevor sie in die USA zurückkehrt. Begleitet wird sie von Karl Guschlbauer, dem österreichischen Unternehmer, der bekannt für seine Schaumrollen ist und bereits 2025 Priscilla Presley als Gast beim Opernball begrüßte. Guschlbauer lobte Stone als elegante Frau mit einem großen Interesse an Österreich und der Tradition des Opernballs.

Obwohl ihre Anfangszeit in Wien von Aufregung und einigen Missgeschicken geprägt war, bleibt die Vorfreude auf Stones Aufenthalt hoch. Sie hat bereits angekündigt, auch St. Willibald zu besuchen, den Geburtsort der Schaumrollen, und plant eine Pressekonferenz vor ihrer Abreise, die sich nicht in Wien, sondern dort abhalten wird. Diese Aspekte lassen hoffen, dass Stone trotz der anfänglichen Schwierigkeiten eine unvergessliche Zeit in Österreich verbringen wird.