Am 27. Jänner 2026 fand in Schladming ein spannender Nacht-Riesenslalom statt, bei dem alle Fahrer mit äußerst herausfordernden Bedingungen zu kämpfen hatten. Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen führte nach dem ersten Lauf und bezeichnete die Piste als das „eisigsten, das ich je gefahren bin“. Während dieser Bedingungen konnte sich Marco Schwarz aus Österreich bemerkenswert gut behaupten und landete auf dem vierten Platz, nur elf Hundertstel hinter dem Podium.
Besonders bemerkenswert war, wie Schwarz die „pickelharten“ Verhältnisse meisterte. In seinen eigenen Worten betonte er, dass saubere Schwünge entscheidend seien, um einen guten Gegendruck aufzubauen, während unsaubere Fahrweise zu rutschigen Bedingungen führen könne. In der ersten Runde fuhr Loic Meillard (Schweiz) auf den zweiten Platz mit einem Rückstand von nur 0,06 Sekunden, gefolgt von Fabian Gratz aus Deutschland auf Rang drei (+0,31 Sekunden) und Weltcup-Führer Marco Odermatt, der sich mit Platz sieben (+0,94 Sekunden) begnügen musste.
Qualifikationen und weitere Ergebnisse
Die Konkurrenz war hart. Raphael Haaser, der Weltmeister, schloss den ersten Lauf auf dem 17. Platz (+1,86) ab und qualifizierte sich damit für den zweiten Durchgang. Patrick Feurstein sicherte sich ebenfalls einen Platz im Finale, indem er den 25. Rang (+2,78) belegte. Manuel Feller hingegen verpasste das Finale und landete auf Platz 44 (+4,89) mit Startnummer 49. Insgesamt schieden 17 Fahrer aus.
Der zweite Durchgang des Nacht-Riesenslaloms in Schladming, der live auf ORF 1 übertragen wurde, versprach hochklassige Unterhaltung, da die besten 30 Fahrer ab 20:45 Uhr um die besten Platzierungen kämpften. Zudem dient dieser Wettkampf als Generalprobe für die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo, die in naher Zukunft stattfinden werden. Diese Verbindung zu den Olympischen Spielen ist nicht zu unterschätzen, da die Geschichte des alpinen Skisports bei olympischen Winterspielen über die Jahre durch viele bedeutende Ereignisse geprägt wurde. Wikipedia führt eine umfassende Liste der Olympiasieger im alpinen Skisport auf.
Für die drei Podiumsplätze innerhalb der Männerdisziplinen ist der Wettbewerb in Schladming besonders wichtig, denn in der Vergangenheit gab es viele herausragende Leistungen bei den Olympischen Spielen, einschließlich Österreichs beeindruckender Erfolge im Slalom und Riesenslalom. Athleten, die sich auf solch einem hohen Niveau messen, tragen nicht nur zu ihrer individuellen Karriere bei, sondern repräsentieren auch die Stärke ihrer Nation im internationalen Sport.
Ein Wettkampf, der nicht nur für die Athleten eine Bedeutung hat, sondern auch für die Zuschauer, die sich auf einen spannenden Abend freuen dürfen. Mit der Leistung von Schwarz und Braathen bleibt abzuwarten, wer am Ende die Medaillen mit nach Hause nehmen kann.