Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Ellery Shutan aus Chicago hat am Montag eine besorgniserregende Erfahrung gemacht, als sie 16 Stunden lang keinen Kontakt zu ihrer Schwester Macy hatte. Trotz der nur fünf Minuten Entfernung zwischen ihren Wohnorten war das Schweigen der Schwester alarmierend. Ellery hatte bereits am Samstagmorgen mehrere Nachrichten an Macy gesendet, die unbeantwortet blieben. Zunächst ging sie davon aus, dass Macy noch schlief, doch als auch am Nachmittag keine Reaktion kam, wurde ihre Unruhe zunehmend größer. Die beiden Schwestern stehen sich sehr nahe und pflegen einen täglichen Kontakt.

Als es am Abend dunkel wurde und Ellery immer noch nichts von Macy gehört hatte, drängte ihre Mutter sie, zur Wohnung von Macy zu gehen. Ellery klopfte laut an die Tür, erhielt jedoch keine Antwort. In Panik wandte sie sich an den Portier, um einen Ersatzschlüssel für die Wohnung zu bekommen. Als sie schließlich die Wohnung betrat, fand sie Macy tief und fest schlafend im Schlafzimmer. Diese lange Schlafpause von 16 Stunden sorgte für großes Erstaunen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Viral auf TikTok

Ellery entschied sich, die Situation zu dokumentieren und veröffentlichte ein Video von dem Vorfall auf TikTok. Das Video ging viral und erreichte über 40 Millionen Aufrufe. Die plötzliche Berühmtheit hat aufgrund der vorherrschenden Schlafthemen auf TikTok noch zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt.

In-article Werbung
In-article Werbung

Gesunder Schlaf ist heutzutage wichtig, und TikTok hat viele virale Schlaf-Trends hervorgebracht, darunter „Sleepmaxxing“ und „Mouth Taping“. Diese Trends zielen darauf ab, die Schlafqualität zu verbessern, wobei „Sleepmaxxing“ darauf abzielt, möglichst viel Schlaf pro Nacht zu bekommen, idealerweise zwischen sieben und acht Stunden.

Schlaf-Trends im Fokus

Dennoch warnen Experten: Zu viel Schlaf könnte negative Folgen für das Gehirn sowie Zusammenhänge mit psychischen Erkrankungen und Übergewicht aufweisen. Ein weiterer interessanter Trend, „Mouth Taping“, bei dem Menschen ihren Mund vor dem Schlafen zukleben, soll helfen, Schnarchen zu reduzieren und die Schlafqualität zu steigern. Es wurden Produkte entwickelt, um diesen Trend zu unterstützen, jedoch zeigt eine kleine Studie mit 20 Teilnehmern lediglich mögliche Verbesserungen.

Zusätzlich gibt es den „Sleepy Girl Mocktail“, ein alkoholfreies Getränk, das Vitamine, Mineralien, Sauerkirschsaft und Magnesiumpulver enthält – Komponenten, die die Schlafqualität fördern können. Die Wirksamkeit vieler dieser Methoden ist jedoch noch nicht ausreichend nachgewiesen, und einige, wie das „Mouth Taping“, können potenziell gesundheitliche Risiken bergen, besonders für Menschen mit Atemproblemen.

Warnung vor übermäßigem Schlafoptimierung

Der Leiter des Zentrums für interdisziplinäre Schlafmedizin der DKD Helios Klinik Wiesbaden, Markus B. Specht, äußert sich ebenfalls skeptisch zu übertriebenen Schlafoptimierungsvorsätzen. Jeder Mensch hat einen individuellen Schlafbedarf, der zwischen fünf und zehn Stunden variieren kann. Er betont die Notwendigkeit, herauszufinden, wie viel Schlaf man tatsächlich benötigt und empfiehlt, ohne Zusätze zu schlafen, um die gesunde Schlafqualität zu gewährleisten.

Schließlich gibt es einige grundlegende Tipps von Specht, um die eigene Schlafqualität zu verbessern. Dazu gehören das gleichzeitige Aufstehen am Morgen, das Herausfinden des eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus sowie die Anwendung von Entspannungstechniken vor dem Schlafengehen. Schlaf ist nicht nur wichtig für die Erholung, sondern auch für den Stoffwechsel sowie das Immun- und Hormonsystem.