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Der EC Red Bull Salzburg hat eine bittere Niederlage im Playoff-Viertelfinale der win2day ICE Hockey League einstecken müssen. In einer spannenden „best of seven“-Serie gegen den HC Pustertal verlor das Team um Trainer Manny Viveiros im entscheidenden vierten Spiel mit 0:4 und scheidet somit vorzeitig aus der Meisterschaft aus. Dies ist bereits das zweite Mal in der Vereinsgeschichte, dass Salzburg in dieser Phase der Playoffs ausscheidet, nachdem dies zuletzt im Jahr 2012 der Fall war, wie laola1 berichtet.

Das Ausscheiden aus den Playoffs kam nach einem dramatischen Spielverlauf, welches erst in der 106. Minute der dritten Verlängerung entschieden wurde. Salzburg hatte sich im letzten Spiel zwar eine frühe Führung erkämpft, doch der Kapitän der Südtiroler, Raphael Andergassen, schoss letztendlich Salzburg aus dem Wettbewerb. Viveiros zeigte sich nach der Niederlage enttäuscht und äußerte, dass sein Team zu viele Geschenke an den Gegner gemacht habe, was letztlich zu der knappen Niederlage führte, die mit nur einem Tor Unterschied zustande kam.

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Spielverlauf und entscheidende Momente

In dem bereits zuvor kritischen vierten Spiel begann Salzburg stark und ging in der dritten Minute durch Troy Bourke in Führung. Dennoch gelang es dem HC Pustertal, durch Cole Bardreau in der 14. Minute auszugleichen. Das Spiel blieb bis zum letzten Drittel eng, wo die Zuschauer in der ausverkauften Salzburger Eisarena einen spannenden Wettkampf mitverfolgten. Trotz dominanter Spielweise im letzten Drittel konnte Salzburg den Rückstand nicht mehr aufholen, was die dritte knappe Niederlage in der Serie gegen Pustertal bedeutete, berichtet eishockey-magazin.

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Mit dieser Niederlage steht das Team vor einem bedeutenden Umbau, und es ist unklar, wie sich die Kaderzusammensetzung in der kommenden Saison präsentieren wird. Es muss sich zeigen, ob Trainer Viveiros und das gesamte Management in der Lage sind, die Schwächen des Kaders zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Blick auf die Konkurrenten

Während Salzburg die Segel streichen muss, kommen die Graz99ers weiter voran. Sie haben ebenfalls das vierte Match gegen die Villacher Adler mit 6:2 gewonnen und erreichen somit zum dritten Mal die Vorschlussrunde der Playoffs. Unterdessen wird bekannt, dass der Vertrag von Kapitän Alexander Rauchenwald bei den Villachern um zwei Jahre verlängert wurde und Pierre Allard als Trainer in der kommenden Saison an Bord bleibt. Auch hier sind jedoch erhebliche Kaderveränderungen zu erwarten.

Für die DEL steht die Hauptrunde unter einem anderen Stern, deren Abschluss ein bedeutendes Niveau erreicht hat. Die Hauptrundensieger sind die Kölner Haie, die mit einem Punkterekord von 116 die Spitze der Tabelle anführen. Auch hier wird die Spannung in den kommenden Wochen zunehmen, während die Teams sich auf die bevorstehenden Playoff-Duelle vorbereiten. Laut ZDF heute geht es den Eishockey-Fans in Deutschland ebenso wie den österreichischen Anhängern darum, welche Teams schließlich um den Titel kämpfen werden.

Die kommenden Wochen werden entscheidend für die Entwicklung des österreichischen Eishockeys wieder einmal sein, während die beliebten Teams alles daransetzen, um im Kampf um den Meistertitel die Oberhand zu behalten. Das Augenmerk wird auf die Kaderentscheidungen, Trainersituationen und die generelle Entwicklung in der Eishockeylandschaft gerichtet sein.