Am 13. März 2026 kam es zu einem verheerenden Angriff an der Old Dominion Universität in Norfolk, Virginia. Bei dem Vorfall wurden zwei junge Männer, der 18-jährige Delanio Vick und der 20-jährige Timothy Williams, aus nächster Nähe erschossen und erlitten schwere Verletzungen, denen sie später im Sentara Norfolk General Hospital erlagen. Unmittelbar nach den Schüssen, die um 21:45 Uhr aus Parkplatz 3 in der Nähe der Broderick Dining Commons gehört wurden, alarmierte die Polizei die Behörden und war nur Minuten später vor Ort. Die Opfer waren keine Studenten der Universität, sondern Anwohner aus Norfolk. Nach dem Angriff verbreitete sich schnell eine Atmosphäre der Angst und Unsicherheit unter den Studenten, die bereits vor einem ähnlichen Vorfall gewarnt waren, bei dem am 3. September 2024 Studenten als Geiseln gehalten wurden.
Der Schütze, ein Ex-IS-Sympathisant, der 2016 versuchte, den Islamischen Staat materiell zu unterstützen und 2017 verurteilt wurde, war während des Angriffs ebenfalls tot. Es bleibt jedoch unklar, wie er ums Leben kam. Gerüchte besagen, dass eine Gruppe mutiger Studenten ihn überwältigte, was von FBI-Chef Patel gelobt wurde. Während des Angriffs rief der Mann „Allahu Akbar“, was die Ermittlungen der Bundespolizei zusätzlich anheizt, da ein Terrorverdacht geäußert wurde, und die Behörden die Hintergründe des Vorfalls weiter erforschen.
Reaktionen und Sicherheitsbedenken
Die Vorfälle auf dem Campus der Old Dominion Universität haben landesweit eine Debatte über die Sicherheitsrichtlinien und Polizeipräsenz an Hochschulen ausgelöst. Viele Studenten fühlen sich durch die wiederholten Gewalttaten verunsichert und fordern mehr Maßnahmen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Die Polizei gab um 22:02 Uhr eine dringende Warnung per Text und E-Mail heraus, in der die Studierenden aufgefordert wurden, drinnen zu bleiben. Um 23:43 Uhr wurde die Lockdown-Warnung aufgehoben, als die Polizei erklärte, dass keine laufende Bedrohung mehr bestehe.
Einige Studenten ziehen Parallelen zu einem vorherigen Übergriff und äußern ihre Wut und Unsicherheit bezüglich der Sicherheit auf dem Campus. Die Ereignisse haben verdeutlicht, wie anfällig Hochschulen in den USA für solche Angriffe sind und damit die Diskussion über präventive Maßnahmen neu entfacht. Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung ist es für Hochschulen von zentraler Bedeutung, Strategien und Sicherheitsrichtlinien zu überdenken, um das Wohlbefinden ihrer Studierenden zu schützen.
Für weitere Informationen zur Sicherheitslage an Hochschulen und möglichen Schutzmaßnahmen empfiehlt sich ein Blick auf die Debatte um Präventionsstrategien an amerikanischen Universitäten, die im Spiegel thematisiert wird.