Am 28. Jänner 2026 wird in Österreich ab Mittwoch auf Donnerstag erneut ein Wintereinbruch erwartet. Ein neues Italientief sorgt für frische Schneefälle, die jedoch weniger intensiv ausfallen werden als bei vorherigen Wetterereignissen. Während in Kärnten und Osttirol erheblicher Neuschnee prognostiziert wird, zeigt sich der Rest des Landes zunächst wechselhaft mit Regen und später auch Schnee.
In Unterkärnten und Osttirol könnten zwischen 10 und 15 Zentimetern Neuschnee fallen. Die Wetterlage verschlechtert sich insbesondere gegen Nacht auf Donnerstag, wenn die Niederschlagsintensität ihren Höhepunkt erreicht. In diesem Zusammenhang droht vor allem zwischen Klagenfurt und Völkermarkt Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.
Regionale Unterschiede und Vorhersagen
Die Schneefallgrenze wird zwischen 600 und 1.000 Metern variieren. Besonders in den Karnischen Alpen wird der meiste Neuschnee erwartet. In den niedrigeren Lagen, wie etwa dem Wald- und Mostviertel, sind eher 2 bis 5 Zentimeter Schnee möglich, wobei in tiefen Lagen vermehrt Regen erwartet wird. In Wien könnte es ebenfalls schneien, jedoch bleibt der Schnee in der Innenstadt wahrscheinlich nicht liegen.
Die Steiermark wird abends von Niederschlägen aus Süden betroffen sein, wobei die Schneefallgrenze von 1.000 auf 500 Meter sinken wird. Am Donnerstagvormittag wird in vielen Regionen verbreiteter Schneefall erwartet, mit einer Schneefallgrenze, die zwischen 400 und 800 Metern liegen dürfte. Tirol und Salzburg werden dagegen von „tiefwinterlichen Verhältnissen“ geprägt sein.
Prognose für die kommenden Tage
Im Unteren Mühlviertel von Oberösterreich ist mit mehr Schneefall zu rechnen, während in tieferen Lagen unterhalb von 500 Metern eher Regen erwartet wird. Der Nordosten Österreichs wird am längsten von den Niederschlägen betroffen sein, in Kärnten wird gegen Mittag bereits eine Wetterberuhigung eintreten.
Die nächsten Tage bringen in höheren Lagen über 1.000 Metern nur noch vereinzelte Fälle von Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen, während in den tiefen Lagen kaum bis kein neuer Schnee erwartet wird. Das Wetter bleibt uneinheitlich, da eine Kaltfront vor dem Hintergrund von höherem Luftdruck neue Tiefausläufer ankündigt. Die Temperaturen werden insbesondere in mittleren Höhenlagen sinken, so dass sich das Winterwetter abzeichnen lässt.
Die Wetterwarnungen wurden bereits von der Österreichischen Unwetterzentrale ausgegeben, insbesondere in Vorarlberg und Tirol. Aufmerksame Bewohner sollten sich also auf winterliche Bedingungen in den kommenden Tagen einrichten.5min.at, bergfex.at, heute.at.