In der Zeit vom 15. bis 18. Februar 2026 waren die winterlichen Wetterbedingungen in Hinterstoder, Oberösterreich, eine große Herausforderung für Autofahrer und die örtliche Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Hinterstoder wurde zu mehreren technischen Einsätzen zur Fahrzeugbergung gerufen, da viele Fahrzeuge aufgrund der rutschigen Straßenverhältnisse in Schwierigkeiten gerieten. Der hohe Urlauberverkehr verschärfte die Situation zusätzlich, wie Fireworld berichtet.
Insgesamt waren die Einsatzkräfte über 60 Stunden im Einsatz und bewältigten eine Vielzahl von Einsätzen. Am 15. Februar beispielsweise rutschte ein VW Transporter auf der Mautstraße zu den Hutterer Böden seitlich von der Fahrbahn. Die Feuerwehr musste mit 11 Kräften sowie mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs und einem Greifzug intervenieren, um das Fahrzeug zu bergen. Auch am 16. Februar kam es zu einer Fahrzeugbergung am Karlbauerweg, wo ein Ausweichmanöver erforderlich war.
Einsätze im Detail
Weitere Einsätze verzeichnete die Feuerwehr am 17. Februar auf der Vorderstoder Landesstraße (L551), wo ein Pkw von der glatten Fahrbahn abkam. Die Bergung erfolgte mithilfe der Einbauseilwinde des Rüstlöschfahrzeug-Tunnels. Am Abschluss des Einsatzzeitraums, am 18. Februar, wurden mittags zwei hängengebliebene Fahrzeuge auf der Mautstraße geborgen. Abends folgte ein Einsatz mit einem Mietwagen, der mit einem Urlauberpaar in gefährlicher Schräglage in der Hutterer Böden feststeckte; die Bergung geschah ebenfalls durch Greifzug und Seilwinde. Glücklicherweise blieben sämtliche Vorfälle ohne Personenschäden, was die sorgfältige und zügige Arbeit der Feuerwehr unterstreicht.
Die Feuerwehr appelliert eindringlich an alle Autofahrer, auf die Schneekettenpflicht zu achten, selbst wenn die Sonne scheint. Es sei wichtig zu bedenken, dass Bergstraßen bei winterlichen Bedingungen besonders rutschig sein können, und es empfohlene wird, die Ketten rechtzeitig an vorgesehenen Plätzen anzulegen. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, dass Fahrer die gegebenen Winterbedingungen ernst nehmen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Sicherheit im Winterverkehr
Angesichts der winterlichen Fahrverhältnisse ist es von besonderer Bedeutung, dass Autofahrer sich auf die Witterungsbedingungen einstellen. Laut ADAC müssen Fahrer jederzeit mit Glatteis und Schnee rechnen, insbesondere bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Vor jeder Fahrt sollte das Auto vollständig von Eis und Schnee befreit werden, um die Sicht zu gewährleisten. Werkzeuge wie Eiskratzer und Schneebesen sollten immer im Fahrzeug vorhanden sein.
Darüber hinaus empfiehlt TÜV Nord das Parken auf ebenen Flächen, um das Rutschen des Fahrzeugs zu verhindern, und rät dazu, Rücksicht auf Räum- und Streufahrzeuge zu nehmen, um Abschleppkosten zu vermeiden. Auch sollte an Steigungen immer die richtige Position der Räder beachtet werden, um ein Abrutschen zu verhindern.
Fahrzeugheber oder Schneeketten müssen auf die Antriebsräder montiert werden, wobei eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h eingehalten werden sollte. Der ADAC empfiehlt zudem, die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anzupassen, selbst wenn das gesetzliche Tempolimit nicht überschritten wird. In Situationen mit Sichtweiten unter 50 Metern aufgrund von Schneefall gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Die Einhaltung dieser Regeln ist entscheidend für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer in der Winterzeit.