Am 28. Jänner 2026 fand in Schladming das mit Spannung erwartete Flutlichtrennen statt. Atle Lie McGrath aus Norwegen führt das Rennen nach dem ersten Durchgang an, gefolgt von Henrik Kristoffersen, ebenfalls Norweger, der nur 0,15 Sekunden Rückstand hat. Loic Meillard aus der Schweiz liegt mit 0,44 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz. Unter den österreichischen Athleten platziert sich Fabio Gstrein zur Halbzeit auf dem 10. Platz mit einem Rückstand von 1,22 Sekunden. Manuel Feller befindet sich auf dem 13. Platz (1,68 Sekunden zurück), während Johannes Strolz den 14. Platz (1,75 Sekunden zurück) und Dominik Raschner den 15. Platz (2,28 Sekunden zurück) belegt. Insgesamt waren 22.500 Zuschauer anwesend, und die Piste zeigte im Verlauf des Rennens bereits Abnutzungserscheinungen. Marco Schwarz und Michael Matt äußerten Bedenken hinsichtlich ihrer Teilnahme am zweiten Durchgang.
Manuel Feller ist in bester Erinnerung, nachdem er zuletzt überraschend den Slalom in Kitzbühel gewonnen hat. Mit einer Zeit von 1:40.60 sicherte sich Feller seinen siebten Weltcupsieg und zugleich seinen ersten in der Saison 2025-26. Diese beeindruckende Leistung folgte einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte, die mit mehreren DNFs und Schwierigkeiten beim Qualifizieren für zweite Durchgänge begann. Feller selbst beschreibt die aktuelle Saison als die „schwierigste“ seiner Karriere. Trotz aller Herausforderungen hat er die Siege und die Unterstützung seiner Fans als Motivation genutzt.
Der Aufstieg Fellers
Fellers bemerkenswerter Sieg in Kitzbühel kommt nur wenige Wochen vor den 2026 Winter Olympischen Spielen. Bei diesem Rennen setzte er sich gegen den amtierenden Slalom-Weltmeister Loic Meillard durch, der den zweiten Platz (+0,35 Sekunden) belegte. Linus Strasser aus Deutschland sicherte sich mit einem Rückstand von +0,53 Sekunden den dritten Platz, was zugleich sein bestes Ergebnis der Saison markiert. Feller war nicht alleine auf der Piste, da auch andere prominente Athleten wie Benjamin Ritchie aus den USA (15. Platz) und zwei seiner Landsleute, Cooper Puckett und Jett Seymour, die im ersten Durchgang nicht ins Ziel kamen, am Rennen teilnahmen.
Diese verschiedenen Resultate verdeutlichen die Spannung und Unvorhersehbarkeit der laufenden Saison, wo bereits sechs unterschiedliche Sieger in acht Slalom-Rennen ermittelt wurden. Nur 43 Punkte trennen die Top-5-Teilnehmer in der Gesamtwertung. Die USA wird voraussichtlich aufgrund eines Mangels an Slalom-Rennfahrern die Olympischen Spiele verpassen, was die Möglichkeiten ihrer Athleten weiter einschränkt.
Die bedeutenden Herausforderungen, vor denen die Athleten stehen, zeigen sich bereits bei den Ergebnissen der vergangenen Jahre. Der Alpiner Skiweltcup hat in den letzten Saisons konstant hohe Punktzahlen im Wettbewerb erzielt, wobei Österreich sich 2024/25 an die Spitze der Nationenwertung setzte und über 7.459 Punkte sammelte. Dies stärkt die Position des Landes im internationalen Wettbewerb für alpine Skifahrer.
Kleine Zeitung und NBC Olympics berichten über die Erfolge und Herausforderungen, während ein genauer Blick auf die Punktzahlen der vergangenen Jahre zeigt, dass die Konkurrenz in der Skiwelt enorm ist: So waren in der Saison 2023/24 die besten Nationen die Schweiz, Österreich und Italien, wobei Österreich in vielen Jahren dominierte, wie etwa in der Saison 2021/22 mit 10.667 Punkten.
Die kommenden Wettbewerbe in Schladming stellen eine entscheidende Etappe für die Athleten dar, die sich in der spannenden Saison auf die Olympischen Spiele vorbereiten.