Am 11. März 2026 hat die saudische Armee in einer dramatischen Aktion sieben ballistische Raketen abgefangen. Sechs dieser Raketen zielten auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan in der Provinz al-Chardsch, während eine weitere Rakete in die östliche Region Saudi-Arabiens abgefeuert wurde. Zusätzlich haben die saudischen Streitkräfte neun Drohnen neutralisiert, die aus Richtung des Iran gestartet wurden, wie vienna.at berichtet.

In der Region herrscht hohe Alarmbereitschaft: Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten ebenfalls neue Raketen- und Drohnenangriffe, die von iranischem Boden aus stattfanden. Ihr Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die Luftverteidigung mobilisiert wurde, ohne spezifische Ziele zu benennen. Inzwischen haben die iranischen Revolutionsgarden mit einer neuen Welle von Angriffen auf israelische und US-Ziele reagiert.

Angriffe auf Israel und US-Einrichtungen

Die Raketenangriffe aus dem Iran richteten sich über mehrere Stunden gegen zentrale israelische Städte wie Tel Aviv, Jerusalem und Haifa. Auch US-Militärstützpunkte in Erbil (Irak) und der Marinestützpunkt der fünften US-Flotte in Bahrain waren betroffen. In Israel wurde die Luftverteidigung aktiviert, und Berichte über Einschläge und sirenengeheulten Alarm folgten rasch. Der israelische Rettungsdienst behandelte eine kleine Anzahl an Verletzten, die in Schutzräume flüchteten, während Medien von zahlreichen Verletzten nahe Tel Aviv berichteten.

In der breiteren Konfliktsituation haben die USA und Israel am 28. Februar mit Luftangriffen im Rahmen des Iran-Kriegs begonnen. An dessen ersten Tag wurde Irans oberster Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet, was die Reaktionswelle Teherans auslöste. Seitdem hat der Iran seine Angriffe nicht nur auf Israel intensiviert, sondern auch auf Golfstaaten und US-Einrichtungen, was die Spannungen in der Region erheblich erhöht, wie zdf.de feststellt.

Kriegsverlauf und humanitäre Lage

Bislang haben Israel und die USA über 2.500 Luftangriffe auf iranische Ziele geflogen. Diese umfassen sowohl militärische Einrichtungen als auch Raketenabschussbasen. Offizielle Berichte aus Teheran verzeichnen mehr als 1.200 getötete Zivilisten, darunter viele Kinder, sowie über 3.000 beschädigte Wohnungen. Darüber hinaus hat der Iran, als Reaktion auf die Angriffe, militärische Operationen gegen die Golfregion ausgeweitet, wobei die Luftabwehr der betroffenen Staaten viele Angriffe abwehren konnte.

Die Lage im Libanon ist ebenfalls angespannt: Hunderttausende Menschen sind in Panik auf der Flucht, da die libanesische Hisbollah als Vergeltung für Chameneis Tötung Raketen auf Israel abfeuerte. Israel reagierte mit eigenen Angriffen auf Beirut und andere Gebiete, wobei hier bereits über 120 Tote und fast 700 Verletzte zu beklagen sind.

Die Konfliktdimensionen werden weiter kompliziert, da US-Präsident Donald Trump zunächst weitreichende Ziele im Kampf gegen Teheran definiert hat, darunter die Zerschlagung des Atomprogramms und den Sturz des Regimes. Über 20 Wellen ballistischer Raketen wurden auf Israel abgefeuert. Trumps Strategie zielt zudem darauf ab, die iranische Zivilbevölkerung zur Unterstützung eines Regimewechsels zu ermutigen, ohne bodentruppen einzusetzen. Die Lage bleibt angespannt: Die Möglichkeit, dass der Iran die Straße von Hormus blockiert, könnte weitreichende Auswirkungen auf die globale Energieversorgung haben, wie rnd.de berichtet.