Am 25. Jänner 2026 kam es um 14:40 Uhr auf der Wiener Bundesstraße in Eugendorf, in Richtung Salzburg, zu einem schweren Verkehrsunfall. An dem Vorfall waren zwei Fahrzeuge beteiligt, die von den Lenkerinnen aus Ingolstadt und Seekirchen gefahren wurden.

Im Fahrzeug der 39-jährigen Lenkerin aus Ingolstadt befanden sich ihr 40-jähriger Ehemann, ihr 5-jähriger Sohn sowie ihre 2-jährige Tochter. Der andere Pkw, gelenkt von einem 41-jährigen Mann aus Seekirchen, wurde von seiner 39-jährigen Frau und ihren zwei Kindern, einem 9-jährigen Mädchen und einem 6-jährigen Jungen, besetzt. Der Unfall geschah, als die Ingolstädter Fahrerin aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem Fahrzeug des Seekirchner Lenkers kollidierte.

Folgen des Unfalls

Die Verletzungen der Insassen beider Fahrzeuge sind bisher als unbestimmte Grade eingestuft worden. Die Insassen des Seekirchner Fahrzeugs wurden ins Krankenhaus Salzburg gebracht, während die Familie aus Ingolstadt im Uniklinikum Salzburg behandelt wird. Besonders dramatisch war der Zustand der 2-jährigen Tochter, die am Unfallort reanimiert werden musste. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz, um die Verletzten zu bergen und die Situation abzusichern.

Ein gerichtlicher Sachverständiger wurde zur Erhebung des Unfalls hinzugezogen. Die B1 war bis 17:20 Uhr teilweise für den gesamten Verkehr gesperrt, um die Ermittlungen und die Sicherstellung der Fahrzeuge, die beide Totalschaden erlitten hatten, zu ermöglichen. Bei dem 41-Jährigen konnte ein Alkotest durchgeführt werden, dessen Ergebnis 0,3 Promille ergab, was eine mögliche Rolle von Alkohol im Unfallgeschehen hinterlässt.

Verkehrsunfälle und deren Statistiken

Verkehrsunfälle wie der in Eugendorf sind ein tragisches Beispiel für das Risiko, dem Verkehrsteilnehmer täglich ausgesetzt sind. Laut Destatis sind umfassende Daten zur Verkehrssicherheit von entscheidender Bedeutung. Diese Statistiken liefern nicht nur Informationen zu Unfallursachen, sondern sind auch Grundlage für Gesetzgebungsmaßnahmen im Bereich der Verkehrssicherheit.

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle registriert, was einen Rückgang gegenüber den Vorjahren darstellt. Dennoch bleibt die Zahl der Unfälle mit Personenschäden seit Jahrzehnten relativ konstant. Die häufigsten Ursachen für solche Unfälle sind ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss. Dies zeigt, wie wichtig es ist, das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen und die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern, um das Ziel der „Vision Zero“ zu erreichen: keine Verkehrstoten bis 2050.

Der Vorfall in Eugendorf wirft ein Licht auf die Notwendigkeit, die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Es ist entscheidend, dass sowohl Fahrer als auch Fußgänger sich der Risiken bewusst sind, die der Straßenverkehr mit sich bringt.