Salzburg

Regierungssitzung in Zell am See: Pinzgaubahn, Ski-WM und Wolfproblematik diskutiert

Die Mitglieder der Salzburger Landesregierung haben heute unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Wilfried Haslauer eine Regierungssitzung in Zell am See abgehalten. Normalerweise finden diese Sitzungen im Chiemseehof in der Stadt Salzburg statt, doch dieses Mal nutzten die Spitzenrepräsentanten des Landes die Gelegenheit, um direkt vor Ort mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Auf der Tagesordnung standen wichtige Themen wie der Wiederaufbau der Pinzgaubahn, die Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm und die aktuelle Wolfproblematik, die von großer Bedeutung für die Region sind.

Laut Landeshauptmann Haslauer wurde während der Sitzung über den Wiederaufbau der Pinzgaubahn diskutiert. Es wurde betont, dass der Fahrbetrieb bis Mittersill ab dem 17. Juni wieder aufgenommen wird, aber das langfristige Ziel ist es, die Bahn so bald wie möglich bis nach Krimml auszubauen. Des Weiteren informierte das Projektteam der Ski-WM 2025 darüber, dass die Vorbereitungen für das Großereignis in Saalbach-Hinterglemm planmäßig voranschreiten. Die Austragung der Ski-WM wird für den Tourismus und den Wintersport in ganz Salzburg ein Meilenstein sein.

Die Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek sprach während der Ausschusssitzung über die Unterstützung der ländlichen Bevölkerung in Bezug auf die aktuellen Wolfsvorfälle im Pinzgau. Sie erwähnte, dass eine Verordnung des Landes in Kraft getreten ist, die die Entnahme des Wolfs im Radius von zehn Kilometern um den Riss in Rauris ermöglicht. Damit soll den Bauern in der Region schneller und gezielter geholfen werden.

Darüber hinaus gab es weitere Informationen zu Großinvestitionen im Pinzgau. Ein Treffen mit der Vizebürgermeisterin Salome Mühlberger aus Zell am See stand am Anfang des Arbeitstages. Derzeit laufen auf dem Gemeindegebiet der Bezirkshauptstadt zwei große Bauprojekte im Schmittentunnel - die Sanierung des Südportals und die Errichtung von Flucht- und Rettungsstollen. Außerdem wurde letzte Woche der Neubau des Tauernklinikums in Zell am See eröffnet und es sind 51 Millionen Euro für die Gesundheitsversorgung der gesamten Region in Mittersill vorgesehen. Diese Investitionen sollen sicherstellen, dass die Versorgung der rund 90.000 Einwohner im Pinzgau langfristig gewährleistet ist.

In einem Artikel von service.salzburg.gv.at ist zu lesen, dass diese Regierungssitzung in Zell am See eine gute Gelegenheit für die Landesregierung war, mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten und wichtige Themen für die Region zu besprechen. Der Wiederaufbau der Pinzgaubahn, die Ski-WM 2025 und die Wolfproblematik standen dabei im Fokus. Die Entscheidungen und Diskussionen während der Sitzung werden voraussichtlich Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Region haben.

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