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Die Rückrunde hat für die Fußballmannschaft RB Salzburg düstere Vorzeichen. Nach einer enttäuschenden Hinrunde in der Bundesliga, wo nur 26 Punkte gesammelt wurden, rangiert der Verein auf dem fünften Platz – ein katastrophales Resultat, das zum Rücktritt von Trainer Pepijn Lijnders führte. Der neue Coach Thomas Letsch äußerte unverblümt, dass diese Lage unhaltbar sei und strebt den doppelten Titelgewinn an: “Wir wollen logischerweise Meister und Pokalsieger werden”, so sein klare Ansage. Um den Schwung aus der ersten Hälfte der Saison zurückzugewinnen, steht ein hartes Stück Arbeit bevor.
Vertragsbedingungen und Prämien
Besonders brisant ist eine Klausel, die in den Verträgen der Spieler entdeckt wurde. Laut salzburgernachrichten.at erhalten die Spieler ihre Punkteprämien nur, wenn sie am Ende des Spieltags unter den Top Zwei der Tabelle stehen. Das bedeutet: In den letzten vier Spielen – mit nur zwei mageren Punkten aus Unentschieden gegen Rapid und Hartberg – war für die Stars um Torhüter Alexander Schlager kein Geld zu holen. Von Anfang an war es ein Kampf, wobei die Bullen ab dem 13. Spieltag nicht einmal mehr in der Top-Zwei-Platzierung zu finden waren.
Die Verunsicherung spiegelt sich nicht nur in den Ergebnissen wider, sondern auch in den Erwartungen der Fans und des Vereins. Der Druck lastet schwer auf den Schultern der Spieler, die nun unter der neuen Führung von Letsch um einen Neuanfang kämpfen müssen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Wunden der Hinrunde zu heilen und die Moral der Mannschaft wiederherzustellen. Die Partie ist eröffnet – die Frage bleibt, ob die Bullen die Kurve kriegen oder weiter im Tal der Tränen versinken, so wie es die bisherigen Ergebnisse vermuten lassen.
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