Pflegebonus in Salzburg: Bis Juni 2026 gegen Gehaltsverlust gesichert!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Salzburger Pflegebonus bis Juni 2026 beschlossen: Entlastung für Pflegekräfte, Maßnahmen zur Gehaltsstabilität gefordert.

Salzburger Pflegebonus bis Juni 2026 beschlossen: Entlastung für Pflegekräfte, Maßnahmen zur Gehaltsstabilität gefordert.
Salzburger Pflegebonus bis Juni 2026 beschlossen: Entlastung für Pflegekräfte, Maßnahmen zur Gehaltsstabilität gefordert.

Pflegebonus in Salzburg: Bis Juni 2026 gegen Gehaltsverlust gesichert!

Am 1. Dezember 2025 hat die Salzburger Landesregierung beschlossen, den Pflegebonus bis zum 30. Juni 2026 auszuzahlen. Diese Maßnahme verfolgt das Ziel, Pflegekräfte zu entlasten und drohende Gehaltsverluste ab Januar 2026 zu verhindern. Reinhard Waldhör, Bundesvorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, hat bestätigt, dass die befürchteten Gehaltsverluste für viele Pflegekräfte nicht eintreten werden.

Die Rücknahme des Gehaltsverlustes wird als erster Schritt in eine positive Richtung gesehen. Dennoch weist die GÖD-Gesundheitsgewerkschaft darauf hin, dass strukturelle Probleme in der Pflege weiterhin ungelöst bleiben. In diesem Zusammenhang wird eindringlich nach schnellen und nachhaltigen Gesprächen über faire Arbeitsbedingungen, sichere Personalstandards und langfristige Gehaltsperspektiven gefordert. Es wird ein allgemeiner Aufruf an alle Beteiligten in Salzburg gerichtet, verbindliche Vereinbarungen zur sicheren Pflegeversorgung zu treffen.

Langfristige Perspektiven für die Pflege

Zusätzlich wird im Rahmen der Gesundheitsreform ein Pflegebonus für Pflege- und Sozialbetreuungsberufe bis 2028 abgesichert. Dieser Bonus stellt durch seine Ausgestaltung eine Gehaltserhöhung für Angehörige dieser wichtigen Berufsgruppen dar. Zudem wird die finanzielle Unterstützung für Auszubildende in Pflegeberufen von 600 Euro auf 716,20 Euro bis zum Jahr 2028 erhöht.

Die Arbeiterkammer hat darauf hingewiesen, dass die sozialversicherungsrechtliche Absicherung der Auszubildenden in der Pflege verbessert werden muss. Hier wurde die Idee einer Ausbildungs-GmbH ins niederösterreichische Regierungsprogramm übernommen. Des Weiteren fordert die AK eine Erhöhung der Ausbildungsbeiträge, um diese an die Gehälter von Polizeischüler:innen anzupassen, die im Jahr 2023 bei rund 2.000 Euro brutto liegen. Außerdem wird eine bundesweit einheitliche Bezahlung von Praktika und Ausbildungen an Fachhochschulen gefordert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass während der befristete Pflegebonus in Salzburg eine kurzfristige finanzielle Entlastung für Pflegekräfte bietet, langfristige Lösungen und strukturelle Reformen in der Pflege weiterhin erforderlich sind, um die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern und den Pflegeberuf attraktiv zu halten.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf OTS, ORF Salzburg und Arbeiterkammer NÖ.