Die 70. Salzburger Mozartwoche beginnt am 27. Jänner 2026 und steht ganz im Zeichen zweier bedeutender Jubiläen: dem 270. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart und dem 70-jährigen Bestehen dieses renommierten Festivals. Intendant Rolando Villazón hat ein eindrucksvolles Programm zusammengestellt, das die letzten Lebensstunden Mozarts thematisiert und die Besucher auf eine emotionale Reise mitnimmt.

Das Festival trägt das Motto „Lux æterna“ – die Feier des ewigen Lichts Mozarts. Villazón inszeniert eine Neuaufführung von Mozarts Meisterwerk „Die Zauberflöte“ im Haus für Mozart, bei der der Komponist in seiner Fantasie die Aufführung selbst miterlebt. Roberto González-Monjas übernimmt die musikalische Leitung des Mozarteumorchesters Salzburg, während rund 70 Veranstaltungen zwischen dem 22. Jänner und dem 1. Februar geplant sind.

Programmhöhepunkte der Mozartwoche

Die Inszenierung von „Die Zauberflöte“ wird an mehreren Terminen aufgeführt: am 23., 27., 30. Jänner sowie am 1. Februar. Diese neue Produktion wird als wichtige Hommage an Mozart bezeichnet. Die Besetzung umfasst talentierte Sänger wie Kathryn Lewek als Königin der Nacht und Franz-Josef Selig in der Rolle des Sarastro. Villazón beschreibt die Zusammenarbeit der Stiftung Mozarteum als eine „Superpower“, die historische und musikwissenschaftliche Expertise vereint, um dem Publikum ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.

Neben der „Zauberflöte“ stehen auch mehrere hochkarätige Konzerte auf dem Programm: Die Wiener Philharmoniker treten am 24. Jänner unter der Leitung von Karina Canellakis mit Geigerin María Dueñas auf und am 28. Jänner dirigiert Robin Ticciati, begleitet von Mezzo Magdalena Kožená und Klarinettist Daniel Ottensamer. Am 31. Jänner leitet Adam Fischer das Abschlusskonzert mit Solist Igor Levit.

Datum Veranstaltung Detail
24. Jänner Wiener Philharmoniker Karina Canellakis, María Dueñas
28. Jänner Wiener Philharmoniker Robin Ticciati, Magdalena Kožená, Daniel Ottensamer
31. Jänner Wiener Philharmoniker Adam Fischer, Igor Levit
29. Jänner Mozarts „Requiem“ Christina Pluhar, Philippe Jaroussky

Ebenfalls auf dem Programm steht das unvollendete „Requiem“ von Mozart und Pergolesis „Stabat Mater“ unter der Leitung von Christina Pluhar. In einer besonderen Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater wird zudem das Stück „Der Alte Baum“ für Kinder ab 8 Jahren angeboten. Die Marke der Mozartwoche bietet nicht nur klassische Aufführungen, sondern auch events wie „Mozart im Cafe“ und filmische Vorstellungen, die ein breiteres Publikum ansprechen.

Diverse Angebote und Aktivitäten

Die Stiftung Mozarteum plant außerdem einige Sonderausstellungen für das Jubiläumsjahr. Linus Klumpner, Direktor der Mozart-Museen, wird die Neuproduktion dramaturgisch betreuen und Bühnenbild sowie Kostüme in einer Farbenwelt von Mark Rothko gestalten. Auch die Orgel im Großen Saal des Mozarteums kommt an zwei Abenden zum Einsatz.

Das gesamte Festival bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen, die von Musikern, Wissenschaftlern und Künstlern begleitet werden. Dazu zählen Diskussionen, Quizze und sogar kulinarisch-musikalische Abende, die dem Publikum einen ganz persönlichen Zugang zu Mozarts Musik bieten.

Insgesamt verspricht die Mozartwoche 2026 ein Fest für alle Liebhaber klassischer Musik zu werden, wobei das Zusammenspiel zwischen Historizität und modernem Ansatz besonders im Fokus steht. Das Festival zieht nicht nur Einheimische an, sondern auch internationale Gäste, die die Auftritte der hochkarätigen Künstler und die Atmosphäre der Mozartstadt Salzburg erleben möchten. Für weitere Informationen über das Festivalangebot besuchen Sie die offizielle Mozarteum-Seite oder die Seite von sn.at.