Am 13. und 14. Jänner 2026 fand in Flachau ein spektakulärer Nachtslalom statt, bei dem Österreichs Ski-Damen mit einem starken Auftritt überzeugten. In einem Stadion, das über 12.000 Zuschauer anzog, feierte Katharina Truppe ihren ersten Podestplatz in dieser Saison.

Truppe sicherte sich den dritten Rang und trat damit in die Fußstapfen ihrer Teamkolleginnen. Sie musste sich lediglich der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die ihren beeindruckenden 70. Slalomsieg feierte, und Paula Moltzan geschlagen geben. Shiffrin führt mit einem Vorsprung von 42 Hundertstelsekunden auf Moltzan und 65 Hundertstelsekunden auf Truppe das Feld an. Für Truppe war der Erfolg besonders bedeutend, da er sowohl der erste Podestplatz in dieser Saison als auch vor dem heimischen Publikum war, was die Emotionen zusätzlich steigerte.

Emotionen und Nervosität

Trotz des Podestplatzes gab Truppe zu, dass ihr im zweiten Durchgang die Nervosität zu schaffen machte. Sie äußerte, dass sie Schwierigkeiten beim Fahren hatte, sich aber durch die laute Unterstützung der Fans getragen fühlte. Der Gruppentrainer Klaus Mayrhofer bestätigte die Drucksituation und zeigte sich erleichtert über Truppes Leistung. „Wir haben heute ein sehr starkes Resultat erzielt“, so Mayrhofer.

Mit nur 3 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die viertplatzierte Camille Rast war Truppe erleichtert, nicht Vierte geworden zu sein, was sie als schmerzhaft empfand. Diese Saison zeigt eine durchwachsene Leistung des österreichischen Slalom-Teams, während die restlichen Athletinnen um die Olympia-Qualifikation kämpfen. Katharina Gallhuber belegte den 26. Platz, während Lisa Hörhager 14. wurde. Generell werden nur Athletinnen mit Medaillenchancen für die Olympischen Spiele nominiert, was aktuell nur für Julia Scheib im Riesentorlauf und Truppe im Slalom gilt.

Shiffrins Dominanz und Rekordpreise

Mikaela Shiffrin, die zum sechsten Mal zur „Snow Space Salzburg Princess“ gekrönt wurde, zeigte wieder einmal ihre Dominanz im Slalom. Mit ihrem Sieg übertrifft sie die Rekordmarke von 70.000 Euro an Preisgeld in diesem Rennen. Dies stellt einen neuen Höchstwert dar und unterstreicht die hohe Wettbewerbsintensität im alpinen Skisport, in dem Ausnahmetalente wie Shiffrin und Truppe der Nation die Hoffnung auf Medaillen bei den kommenden Olympischen Winterspielen geben.

Die Liste der Olympiasieger im alpinen Skisport, die alle Sieger sowie die Zweit- und Drittplatzierten von Olympischen Winterspielen umfasst, zeigt die beeindruckenden Leistungen von Athleten im Ski Alpin. Diese erfolgsversprechenden Athleten wurden durch ihr Engagement und ihre Vorbereitung auf die großen Wettbewerbe, wie die bevorstehenden Olympischen Spiele 2026, geprägt.

Insgesamt wird der Fokus für das ÖSV-Team am kommenden Wochenende auf zwei Speedrennen in Tarvis liegen, wo die Athletinnen erneut die Möglichkeit haben, sich zu beweisen und relevante Punkte für die Olympia-Nominierung zu sammeln.

In dieser Saison ist klar, dass sich das österreichische Ski-Team in der Slalomdisziplin auf einem aufstrebenden Kurs befindet, was die Hoffnungen auf Erfolge bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen und darüber hinaus stärkt.

Für weiterführende Informationen zu den Ergebnissen des alpinen Skisports und zur Karriere von Athleten können die ausführlichen Einträge auf Wikipedia, sn.at und laola1.at nachgelesen werden.