Der FC Red Bull Salzburg hat einen weiteren Schritt in seiner Strategie gemacht, junge Talente aus Afrika zu fördern. Heute wurde bekanntgegeben, dass der Club Jonathan Kalimina verpflichtet hat, der derzeit bei Kafue Celtic FC in Sambia spielt. Der 17-jährige Linksverteidiger wird jedoch erst im Januar 2027 nach Salzburg wechseln. Diese Vorgehensweise ermöglicht es dem Verein, Kalimina Zeit zu geben, sich weiterzuentwickeln und sein Potenzial voll auszuschöpfen, bevor er in Europa ankommt, wie Krone.at berichtet.
Kalimina ist kein Unbekannter in seiner Heimat Sambia. Er war nicht nur U17-Teamspieler, sondern auch Kapitän der sambischen U17-Nationalmannschaft. Seine Leistungen haben die Verantwortlichen von Red Bull Salzburg überzeugt, nachdem er bereits als Trainingsgast bei Liefering im Probetraining war und dort beeindruckende Fähigkeiten gezeigt hat. Kalimina nimmt auch Bezug auf ehemalige Spieler wie Patson Daka und Enock Mwepu, die aus ähnlichen Verhältnissen zu Salzburg kamen. Daka schaffte später den Wechsel zu Leicester City, während Mwepu für Brighton spielte, hat aber seine Karriere inzwischen beendet, so berichtet SN.at.
Ein weiterer Zuwachs aus Afrika
Die Verpflichtung von Jonathan Kalimina fällt in eine Reihe ähnlicher Transfers, die der Klub in den letzten Jahren getätigt hat. Auch der 18-jährige Linksverteidiger Lassina Traore wurde kürzlich verpflichtet, welcher aus dem Rahimo FC zu Salzburg wechselt. Traore hat einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben, und wie Kalimina wird er zunächst beim FC Liefering spielen, um sich an den österreichischen Fußball zu gewöhnen. Laut Laola1 haben sich bereits während eines Probetrainings positve Eindrücke eingestellt.
Beide Talente zeigen, dass Red Bull Salzburg nicht nur auf kurzfristige Erfolge aus ist, sondern in die zukünftige Weiterentwicklung junger Spieler investiert, die möglicherweise in den nächsten Jahren den Sprung auf die größere europäische Bühne schaffen könnten. Die Strategie verfolgt das Ziel, die sportlichen Leistungen auf allen Ebenen zu steigern und weiterhin Spieler von internationalem Rang in die eigene Mannschaft zu integrieren.