Salzburg

Ernährungsarmut in Österreich: Vereine kämpfen gegen Lebensmittelverschwendung

Die dunkle Seite des Wohlstands: Wie Lebensmittelarmut in Österreich zunimmt

Die Ernährungsarmut nimmt in Österreich zu. Rund zwölf Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher können sich entweder nur zu wenig Essen leisten oder es fehlt ihnen das Geld für gesunde Lebensmittel. Dies führt dazu, dass viele Menschen mit einem leeren Kühlschrank auskommen müssen. Gleichzeitig landen viele Lebensmittel im Müll, was zu einem Missverhältnis in der Verteilung von Ressourcen führt.

In Salzburg gibt es verschiedene Vereine und Initiativen wie den Verein „Rollende Herzen“, die sich zum Ziel gesetzt haben, dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins sammeln nicht mehr verkaufbare Lebensmittel von Supermärkten ein und verteilen sie an bedürftige Menschen. Diese Lebensmittel können zum Beispiel aufgrund abgelaufener Mindesthaltbarkeitsdauer oder Verpackungsmängeln nicht mehr verkauft werden, sind aber noch genießbar.

Der Verein „Rollende Herzen“ ist nur einer von vielen Organisationen, die sich in Salzburg engagieren, um Ernährungsarmut zu bekämpfen. Andere Beispiele sind der Vinzi Tisch, die Tafeln, der Sozial-Markt Salzburg oder die Aktion „Armut teilen“ der katholischen Kirche. Diese Vereine arbeiten daran, Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, an Menschen in Not zu verteilen. Oftmals geraten Menschen in finanzielle Notlagen durch unerwartete Ausgaben wie Tierarztkosten oder Reparaturen, die ihr Monatsbudget übersteigen. Die Unterstützung durch diese Organisationen ist für viele Betroffene von großer Bedeutung.

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