Am 30. Jänner 2026 schloss Olympique Lyon die Gruppenphase der Fußball-Europa-League sensationell auf dem ersten Platz ab. Im entscheidenden Heimspiel konnte Lyon mit einem 4:2-Sieg gegen PAOK Saloniki insgesamt 21 Punkte aus acht Partien sichern. Aston Villa folgte auf dem zweiten Rang, ebenfalls mit 21 Punkten, nach einem spannenden 3:2-Sieg gegen Salzburg. Roter Stern Belgrad, trotz eines 1:1-Remis gegen Celta Vigo, fand sich am Ende auf dem 15. Platz im Play-off der UEFA Europa League wieder.

Ein zentrales Ereignis im Spiel von Roter Stern Belgrad war die Leistung von Marko Arnautovic, der gleich zwei Tore erzielte, die jedoch nicht anerkannt wurden. Sein erstes Tor, erzielt in der 9. Minute, wurde nach einer VAR-Intervention zur Vertiefung der Schiedsrichterentscheidung zurückgenommen, weil ein Foulspiel von Aleksandar Katai vorangegangen war. Das zweite Tor, das Arnautovic in der 19. Minute erzielte, wurde aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung annulliert. Diese Entscheidungen ließen die fans sowie Arnautovic selbst fassungslos zurück.

VAR und seine Auswirkungen

Die Rolle des Video-Assistenten (VAR) wird zunehmend kritisch diskutiert. Wie Wikipedia beschreibt, wurde der VAR eingeführt, um Fehlentscheidungen des Schiedsrichters zu korrigieren. Der VAR analysiert strittige Entscheidungen aus einem Video Assist Center und greift nur bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen ein. Das kann zu langen Wartezeiten und großen Diskussionen führen, besonders wenn Tore wie die von Arnautovic nicht anerkannt werden.

In diesem Fall war der VAR entscheidend, aber die Reaktionen der Spieler und Fans zeigen den enormen Druck, der auf den offiziellen Entscheidungen lastet. Kritiken können sich schnell formieren, besonders wenn wichtige Tore nicht anerkannt werden. Marko Arnautovic wurde schließlich in der 79. Minute ausgewechselt. Sein Ersatz Bruno Duarte konnte in der 89. Minute erfolgreich für Roter Stern Belgrad ein Tor erzielen, was den Endstand zum 1:1 festlegte. Dies bedeutete, dass Roter Stern am Ende nur im Mittelmaß der Europa League landete.

Die weiteren Entwicklungen

In weiteren Begegnungen konnten andere Teams ebenfalls wichtige Punkte sammeln. Freiburg qualifizierte sich als Siebter für das Achtelfinale der Europa League, trotz einer 0:1 Niederlage gegen Lille, in der Philipp Lienhart verletzungsbedingt ausfiel. Florian Wiegele führte Viktoria Pilsen zu einem 1:0-Sieg über den FC Basel, was den 14. Platz sicherte, während Genk mit Tobias Lawal im Tor gegen Malmö 2:1 gewann und somit den neunten Platz resündierte. Braga schloss mit einem 0:0 gegen die Go Ahead Eagles als Sechster ab und setzte sich somit direkt ins Achtelfinale ab.

Die Gruppenphase der Europa League brachte spannende Spiele und emotionale Momente mit sich, und die VAR-Entscheidungen sorgen weiterhin für hitzige Diskussionen unter Spielern und Fans.