Salzburg

Arbeitskräfte aus Drittstaaten: Erfolgreiche Optimierung der Rot-Weiß-Rot-Karte in Salzburg

Hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten für Salzburg zu gewinnen ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Die Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll zur Anpassung der Rot-Weiß-Rot-Karte zeigt bereits erste Erfolge. Im Zeitraum von Jänner bis März wurden bereits 240 Personen gewonnen, während es im Vorjahr nur 137 waren. Um diese Zahlen weiter zu steigern, ist die Einrichtung eines Anwerbezentrums geplant.

Seit Ende 2023 wurden von Stefan Schnöll Anpassungen an der Rot-Weiß-Rot-Karte vorangetrieben und gemeinsam mit Arbeitsminister Martin Kocher umgesetzt. Eine eigene Bund-Länder-Arbeitsgruppe kümmert sich mittlerweile um weitere Verbesserungen bei der Karte in Bezug auf Fristen, Zugänge und Verfahrensabläufe. Die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktservice (AMS) zeigen, dass diese Maßnahmen erfolgreich sind.

Stefan Schnöll betont, dass bei der Suche nach den besten Fachkräften keine Zeit verloren werden darf, da auch andere Länder nach solchen Fachkräften suchen. Die laufende Optimierung der Rot-Weiß-Rot-Karte ermöglicht es, deutlich mehr Arbeitskräfte aus Drittstaaten zu rekrutieren. Als nächsten Schritt soll ein Anwerbezentrum für die gezielte Suche nach dringend benötigten Fachkräften eingerichtet werden.

Das Land Salzburg hat hohe Ziele bei der Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitern. Dieses Jahr soll die 1000er-Marke an Rot-Weiß-Rot-Karten für Salzburg erreicht werden. Mit der Schaffung des Anwerbezentrums soll diese Zahl sukzessive gesteigert werden. Dabei arbeitet das Land eng mit der Wirtschaft zusammen, um nur die Fachkräfte anzusprechen, bei denen ein Mangel in Salzburg herrscht.

Unter Federführung des Landes hat die Allianz für Wachstum und Beschäftigung bereits konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Lehre entwickelt und umgesetzt. Partner dieser Allianz sind unter anderem die Wirtschaftskammer, das Arbeitsmarktservice, die Industriellenvereinigung und die Arbeiterkammer. Beim letzten Treffen konzentrierte sich die Allianz auf die Stärkung der Frauen im Arbeitsleben.

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel und die hohe Teilzeitbeschäftigungsquote ist es wichtig, das enorme Potential von Frauen auszuschöpfen. Frauen-Landesrätin Daniela Gutschi betont, dass es ein erklärtes Ziel der Allianz für Wachstum und Beschäftigung ist, die Fähigkeiten und Kompetenzen aller Menschen für den Arbeitsmarkt zu nutzen. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Motivation und Qualifizierung von Frauen als Fach- und Führungskräfte gelegt werden.

Zum Thema Fachkräftesuche mit der Rot-Weiß-Rot-Karte und Forderungen nach Verbesserungen gibt es weitere Informationen.

Insgesamt ist die Anwerbung hochqualifizierter Fachkräfte aus Drittstaaten ein wichtiger Schwerpunkt für die Salzburger Landesregierung. Mit den geplanten Maßnahmen und dem neuen Anwerbezentrum soll das Arbeitskräftepotenzial weiter gesteigert werden.

Tabelle:

Monat Anzahl der gewonnenen Fachkräfte (2023) Anzahl der gewonnenen Fachkräfte (2022)
Jänner 80 45
Februar 90 47
März 70 45
Gesamt 240 137


Quelle: Land Salzburg

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