Salzburg

Arbeitskampf trifft Fußballfans: Streiks bei Essenslieferanten während der EM-Spiele

Die verborgenen Konflikte in der Arbeitswelt: Ein Blick auf die brisanten Branchen

Am 17., 21. und 25. Juni stehen für österreichische Fußballfans wichtige Termine im Kalender: die Vorrundenspiele der Fußballnationalmannschaft bei der Euro. Gleichzeitig plant die Gewerkschaft vida an diesen Tagen weitere Streiks, um Druck für einen neuen Kollektivvertrag für Fahrradboten und Essenszusteller auszuüben. Der Konflikt um den KV steckt fest, mit Forderungen von 8,7 Prozent seitens der Gewerkschaft und einem Arbeitgeberangebot von 5,8 Prozent. Warnstreiks sind in Wien, Graz, Salzburg und Klagenfurt geplant, wobei Lieferando und Foodora im Fokus stehen.

In der chemischen Industrie herrscht ebenfalls Spannung, da trotz sechs ergebnisloser Verhandlungsrunden keine Einigung erzielt wurde. Gewerkschaften haben zu Warnstreiks aufgerufen, um ein Lohn- und Gehaltsplus von 6,33 Prozent für die Beschäftigten zu fordern. Auch in den Speditions- und Lagereibetrieben gibt es Streitigkeiten, mit einem Arbeitgeberangebot von 5,8 Prozent und der Gewerkschaftsforderung nach voller Inflationsabgeltung von 7,8 Prozent.

Der Konflikt spiegelt sich in verschiedenen Branchen wider, wodurch Arbeitsniederlegungen und Streiks für die Beschäftigten zunehmen. Trotz Bemühungen der Gewerkschaften und Arbeitgeber, Annäherungen zu erzielen, bleiben die Verhandlungen festgefahren. Die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer mit den angebotenen Gehaltserhöhungen zeigt die anhaltende Diskrepanz zwischen den Parteien auf. Die Bereitschaft zu Streiks und Protesten verdeutlicht die Dringlichkeit eines fairen und angemessenen Kollektivvertrags für alle Beteiligten.

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