Salzburg

Ainring entscheidet: Bürgerantrag abgelehnt, Ratsbegehren auf dem Weg

Was wird aus der Reiter Alm? Überraschende Enthüllungen und Emotionen in Ainring.

In der gestrigen Gemeinderatssitzung in Ainring stand ein wichtiger Beschluss an: Die Zukunft der Reiter Alm sollte von den Bürgern entschieden werden. Seit einiger Zeit steht das Gebäude leer, ein Investor plant eine psychosomatische REHA-Klinik. Eine Bürgerinitiative sammelte 1500 Unterschriften, um dieses Vorhaben zu stoppen.

Der Gemeinderat lehnte den Bürgerantrag ab, um ein eigenes Ratsbegehren auf den Weg zu bringen. Bürgermeister Martin Öttl betonte die Bedeutung der Bürgerbeteiligung, da das Thema viele Einwohner bewegt. Trotz des anscheinenden Kompromisses war das Thema emotional aufgeladen, da einige Bürger Bedenken hatten, dass die Klinik die Idylle der Alm zerstören könnte.

Die Bürgerinitiative begründete ihren Widerstand mit fehlendem Bedarf an weiteren psychosomatischen Einrichtungen und ökologischen Folgen für die Landschaft. Die Gemeinde plant, die Fassade regionaltypisch zu gestalten und betont den steigenden Bedarf an Versorgungsmöglichkeiten für psychosomatisch erkrankte Personen. Ein Unterstützer der Bürgerinitiative äußerte Bedenken bezüglich des Personalmangels für drei Kliniken im Landkreis.

Die Bürger entscheiden letztendlich über die Zukunft der Reiter Alm. Selbst wenn sie für die Klinik stimmen, wird der Entscheidungsprozess weitergehen mit Stellungnahmen, Gutachten und weiteren Entscheidungen des Gemeinderats. Mehr Details zum Ratsbegehren sollen in der nächsten Gemeinderatssitzung vorgestellt werden, da es das erste Ratsbegehren in der Geschichte Ainrings ist.

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