In der Ukraine haben sich die Angriffe der russischen Streitkräfte in den letzten Tagen intensiviert, was zu zahlreichen Verletzten und schweren Schäden geführt hat. Laut Kleine Zeitung wurden in Charkiw und Umgebung 16 Verletzte gemeldet, darunter zwei Minderjährige. Die Luftangriffe, die mit Drohnen und Raketen durchgeführt wurden, richteten sich gegen Wohngebäude und Infrastrukturen.

Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, informierte über die Zerstörung eines Wohnhauses sowie über Einschläge, die mehrere zivile Objekte betroffen haben. In der umliegenden Region Charkiw wurden zudem mindestens 14 Menschen verletzt, dazu zählt ein siebenjähriger Junge. In Saporischschja berichtete Gouverneur Iwan Fedorow von mindestens acht Verletzten, darunter ein achtjähriger Junge.

Angriffe auf zivile Ziele und Infrastruktur

Die Angriffe forderten auch in Krywyj Rih, dem Geburtsort von Präsident Wolodymyr Selenskyj, zwei Verletzte. Russische Streitkräfte setzten Kampfdrohnen, ballistische Raketen und Gleitbomben ein, wobei mindestens 19 Wohnhäuser und zwei Einkaufszentren beschädigt wurden. Diese systematischen Angriffe auf zivile Infrastruktur wurden auch als Teil einer breiteren Strategie gewertet, die ukrainische Energieversorgung weiter zu destabilisieren.

In einem weiteren, älteren Vorfall am 11. Februar 2026 kamen bei einem nächtlichen Drohnenangriff in Charkiw vier Menschen ums Leben, darunter drei kleine Kinder. Der Angriff traf das Wohnhaus einer Familie, dabei starb auch der 34-jährige Vater. Gleichzeitig wurden an verschiedenen Orten, darunter Saporischschja, erhebliche Schäden am Stromnetz verzeichnet, die zu Stromausfällen in über 11.000 Haushalten führten. Der stellvertretende Ministerpräsident Oleksiy Kuleba bezeichnete diese Angriffe als gezielte Attacken auf zivile Logistik und kritische Infrastruktur, die die ukrainische Zivilbevölkerung besonders schwer belasten.

Statistische Erfassung ziviler Opfer

Die Situation für die Zivilbevölkerung hat sich alarmierend entwickelt. Laut Angaben des UN-Menschenrechtsbüros (OHCHR) vom 31. Jänner 2026 sind die zivilen Opferzahlen durch den Konflikt weiterhin erschreckend hoch. Diese Statistiken sind auf Statista einsehbar und zeigen die humanitären Auswirkungen des Krieges auf die ukrainische Bevölkerung deutlich. Die anhaltenden Angriffe und die sich verschlechternden Lebensbedingungen führen zu einer immer größer werdenden Belastung für die Menschen, die versuchen, in diesen schwierigen Zeiten zu überleben.

Abschließend ist zu erwähnen, dass neue Gespräche zwischen den USA und der Ukraine für Donnerstag in Genf anberaumt wurden, um einen Deal zur Beendigung des Krieges zu fördern. Die Dringlichkeit solcher diplomatischen Bemühungen wird durch die zunehmende Gewalteskalation in der Region unterstrichen.